Silo-Brand : Restrisiko einer Staubexplosion

Das linke Gebäude ist betroffen: Auch wenn man von außen nichts sieht, so glimmt doch seit Mittwoch auf etwa 15 Metern Höhe ein Glutnest vor sich hin.
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Das linke Gebäude ist betroffen: Auch wenn man von außen nichts sieht, so glimmt doch seit Mittwoch auf etwa 15 Metern Höhe ein Glutnest vor sich hin.

Der Schwelbrand im Getreidesilo am Kieler Nordhafen: Mit Verspätung traf ein Experte aus Dortmund am Donnerstagvormittag in Kiel ein. Die eigentlichen Löscharbeiten mit Stickstoff sollten am späten Abend begonnen haben.

shz.de von
13. März 2015, 05:29 Uhr

Der Schwelbrand im Silo (links) am Nord-Ostsee-Kanal hält die Feuerwehr weiter in Atem. Gestern Mittag kamen die ersten 18  000 Kubikmeter Stickstoff als Löschmittel in Tankzügen und ein Verdampfer an. Die Vorbereitungen für die Löscharbeiten zogen sich bis in den Abend. „Noch gibt es das Risiko einer Explosion“, so ein Sprecher. Die Bevölkerung sei aber nicht in Gefahr. Alle Silo-Messungen wie Wärme, Sauerstoff und CO2-Gehalt seien im grünen Bereich. Problem: Durch den Brand entsteht ein Hohlraum, eine Kaverne. Fällt die in sich zusammen, kommt es zur Staubentwicklung und zur Gefahr einer Staubexplosion. 1970 starben bei einem solchen Vorfall an gleicher Stelle sechs Menschen.

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