Universitäten in SH : Regierung gibt Hochschulen 30 Millionen Euro

Die Uni Kiel von außen. Die Hochschulen in Schleswig-Holstein befürchten, dass für sie kein Geld übrig bleibt.
Mehr Planungssicherheit für die Hochschulen in Schleswig-Holstein: Sie bekommen von der Landesregierung zusätzliche Mittel.

Die Hochschulen in Schleswig-Holstein erhalten von der Landesregierung zusätzliche Mittel. Diese können sie nutzen, um Zeitverträge in Planstellen umzuwandeln.

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30. Juli 2014, 15:46 Uhr

Kiel | Die Landesregierung hat den Hochschulen in Schleswig-Holstein dauerhaft zusätzliche Mittel in Höhe von 30 Millionen Euro zugesagt. Dies gelte unabhängig davon, ob es künftig weitere Bund-Länder-Programme zur Verbesserung der Studienbedingungen und zur Qualitätssteigerung der Lehre geben wird, teilte Wissenschaftsministerin Waltraud Wende (parteilos) am Mittwoch in Kiel mit. Der jetzt anstehende Hochschulpakt III werde vom Land voll ausfinanziert.

Mit der Zusage der 30 Millionen Euro erhielten die Hochschulen vor allem mehr Planungssicherheit, sagte Wende. Sie könnten so eine kontinuierlichere Personalpolitik betreiben und beispielsweise Zeitverträge in feste Planstellen umwandeln. Mit dem im Jahr 2007 gestarteten Bund-Länder-Programm für bessere Studienbedingungen und mehr Qualität der Lehre werden zusätzliche Studienplätze finanziert.

Zurzeit verhandeln Bund und Länder über die konkrete Ausgestaltung des Hochschulpaktes III für 2016 bis 2020. „Da in Schleswig-Holstein der doppelte Abiturjahrgang 2016 an die Hochschulen kommen wird, ist der Hochschulpakt III für das Land besonders wichtig“, sagte Wende. Deshalb lade sie im Herbst zu einem weiteren Hochschuldialog ein.

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