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Weltseniorentag : Raus aus der Isolation, hinaus auf den Blücherplatz

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Als ihren Beitrag zum Weltseniorentag – der seit 1990 immer am 1. Oktober gefeiert wird – verstanden die Organisatoren gestern ihren „Senioren-Flashmob“ auf dem Blücherplatz. 50 ältere Frauen und Männer folgten der Einladung.

shz.de von
erstellt am 01.Okt.2017 | 18:02 Uhr

Für Kiel war es eine Premiere, in anderen deutschen Städten hat sich der „Flashmob“ zum 1. Oktober längst durchgesetzt. Neugier war denn auch das meistgenannte Motiv der knapp 50 älteren Semester, die sich auf dem Blücher einfanden. „Wir dachten, wir schleichen hier mal vorbei und schauen uns die Sache an“, erklärten etwa Sabine und Peter von Frieling. Das Ehepaar aus der Wik war aber genauso schnell eingebunden wie Anette Prüß aus Neu-Wittenbek, der diese Art spontaner Verabredung gefällt. Sämtliche Teilnehmer erhielten von den Veranstaltungen eine bunte Hawaii-Kette umgehängt – und schon ging’s los. Eleonore Mihm, die Seniorentrainer ausbildet und langjährige Erfahrungen mit Bewegungskursen für ältere Semester besitzt, gab das Kommando für die ersten rhythmischen Bewegungen. Und nach der psychischen wie körperlichen Phase des Warmwerdens folgte die Einladung zum Tanz. „Spark of Life“ (Lebensfunke) heißt der Song, der extra für den Seniorentag komponiert wurde.

Die Veranstalter des ersten „Senioren-Flashmobs“ kommen wie Gordon Fölz aus dem Büro der Senioren-Assistenz Schleswig-Holstein. Ihr Ansatz: den älteren Semestern ein Stückchen Lebensfreude zurückgeben und sie aus ihrer Isolation holen. „Das Umfeld wird kleiner, die Wohnung größer“, beschreibt Eleonore Mihm den typischen Altersprozess. Den aber gilt es aufzuhalten. Weshalb dem Flashmob auf dem Blücher erstens eine gemeinsame Kaffeezeit folgte und zweitens die Versicherung, die Veranstaltung bei nächster Gelegenheit zu wiederholen.

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