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Reaktionen auf Bericht : „Räder auf Radwege!“

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die Pläne der Stadt Kiel zur Lockerung der Radweg-Benutzungspflicht haben Leser im Internet kritisiert. Sie befürchten Gefährdungen für Radfahrer.

Die Pläne der Stadt Kiel, die verpflichtende Nutzung der Radfahrer für Radwege im Stadtgebiet zum Großteil aufzuheben (wir berichteten gestern), stößt bei Nutzern der Facebook-Präsenz der Kiel-Seite im sh:z auf wenig Gegenliebe. Innerhalb weniger Minuten reagierten sie auf die Möglichkeit, die Fahrbahn zu nutzen.

„Gefährlicher Leichtsinn“, schreibt André Busche: „Unfähige, aggressive Autofahrer, unsichere und zum Teil radikal unkooperative Radfahrer, das ist ein Experiment auf Kosten der Teilnehmer.“ Wesentlich sinnvoller, findet er, sei der andere Weg der Stadt, „nämlich die Schaffung reiner Fahrradschnellwege. Ich fahre sowohl Auto als auch Fahrrad, und ich meide die Fahrradstraßen, weil es hier viel zu oft durch völlig überforderte Autofahrer zu gefährlichen Begegnungen kommt“.

Frederic Plambeck reagiert zynisch: „Toll! – und Autofahrer flippen aus weil dieser ,blöde Radfahrer‘ nicht auf dem Radweg fährt...“

Für „absoluten Schwachsinn“ hält Horst Rieger diesen Plan und fragt: „Wozu baut man erst für teuer Geld Radwege, wenn anschließend den Radfahrern freigestellt wird, diesen auch zu nutzen?!“

Auch auf der Internetseite des sh:z (www.shz.de) äußerte sich Leser Thomas Kuttich zu diesem Thema: „Na mal gucken, wie groß das Geschrei ist, wenn die ersten über den Haufen gefahren werden. Grüner Blödsinn..“ Der Vorschlag von Facebook-Nutzerin Christine Pahl bringt die Meinung vieler Kommentatoren auf den Punkt: „Autos auf Fahrbahnen, Räder auf Radwege und Fußgänger auf die Gehwege! Das ist der richtige Plan!“

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erstellt am 31.Okt.2013 | 00:31 Uhr

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