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Kiel

11. Dezember 2017 | 07:19 Uhr

Eröffnung : Primark kommt nach Kiel

vom

Der Textil-Discounter aus Irland kommt in die Landeshauptstadt. Der Abriss des alten Woolworth-Gebäudes hat bereits begonnen.

shz.de von
erstellt am 25.Apr.2017 | 16:55 Uhr

Kiel | Die Gerüchteküche brodelte schon länger, nun ist es amtlich: Die Bekleidungskette Primark wird eine Filiale in Kiel eröffnen. Das bestätigte der zuständige Projektentwickler Fokus Development aus Duisburg am Dienstag auf Anfrage von shz.de. Standort der Filiale wird der Neubau am Bootshafen sein - wann Primark dort jedoch einzieht, dazu hat sich Fokus Development noch nicht geäußert. Auch ein Primark-Sprecher wollte dazu noch nichts sagen. „Da die Bauarbeiten in einem sehr frühen Stadium sind, können wir gegenwärtig noch keine Aussagen zum Eröffnungstermin machen“, hieß es vom Unternehmen.

Der irische Textil-Discounter Primark ist sehr umstritten: Zu kaufen gibt es dort extrem billige Kleidung, die besonders bei Jugendlichen angesagt ist. Der neue Laden dürfte also auch viel Kundschaft aus dem Umland der Landeshauptstadt in die Kieler Innenstadt locken.

Der Abriss des alten Woolworth-Gebäudes am Berliner Platz an der Ecke Holstenstraße/Andreas-Gayk-Straße hat am Montag begonnen - wie die Kieler Nachrichten berichten, haben vier Bagger angefangen, die Außenhaut des Gebäudes von 1991 abzutragen. Auch daneben soll sich schon bald etwas tun: Die Gebäudekomplexe an der Ecke Holstenstraße/Andreas-Gayk-Straße werden ebenfalls abgerissen - entstehen sollen dort Hotels, Restaurants und Wohnhäuser. (Eine Übersicht über weitere Bauprojekte in der Kieler Innenstadt finden Sie hier).

Für Kiel als Standort sprechen nach Ansicht von Primark viele Gründe. „Kiel ist eine tolle, lebendige Stadt und mit seinen fast 250.000 Einwohnern das urbane Herz der Region“, hieß es aus der Pressestelle. Kiel sei außerdem das Tor zu den skandinavischen Kunden, die mit dem Schiff nach Kiel kommen – wie etwa die Tagestouristen aus Dänemark.

Vielfach wurde Primark für schlechte Arbeitsbedingungen in den Produktionsländern und giftige Stoffe in der Kleidung kritisiert. Der Hersteller hat mittlerweile 22 Filialen in Deutschland, der erste Store eröffnete hierzulande 2009.

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