Christopher Street Day : Premiere: Empfang mit Regenbogenfahne

Beim Empfang im Ratssaal: Daniel Peters, Hans-Werner Tovar, Tabea Taipl und Thorsten Brandt (v.l.).
Beim Empfang im Ratssaal: Daniel Peters, Hans-Werner Tovar, Tabea Taipl und Thorsten Brandt (v.l.).

Christopher Street Day in Kiel: Gestern gab es dazu erstmals einen Empfang im Kieler Rathaus. Motto der Veranstaltungswoche vom 27. Mai bis 1. Juni: „Fit fürs Coming-Out“.

shz.de von
20. Mai 2014, 06:28 Uhr

Es ist als Zeichen gegen die Diskriminierung Homosexueller oder Menschen anderer sexueller Orientierung zu verstehen – und als Aufruf „zu mehr Toleranz und Vielfalt in der Gesellschaft“, wie Stadtpräsident Hans-Werner Tovar gestern sagte: Die Stadt Kiel hat gestern zum ersten Mal einen Empfang anlässlich des Christopher Street Day (CSD) im Rathaus ausgerichtet. Die Initiative dazu war von der Ratskooperation von SPD, Grünen und SSW ausgegangen.

Der CSD soll an den ersten bekannt gewordenen Aufstand von Homosexuellen und anderen sexuellen Minderheiten gegen die Polizeiwillkür von 1969 in der Christopher Street in New York erinnern.

Stadtpräsident Tovar, Tabea Gaipl und Daniel Peters vom Verein Christopher-Street-Day Kiel sowie Professor Dr. Uta Klein, Direktorin am Institut für Sozialwissenschaften der Kieler Universität, sprachen zu den gut 100 Gästen im Ratssaal. Für die Vertreter des CSD-Vereins war der Empfang von „sehr großer Bedeutung“, wie Daniel Peters am Abend betonte.

Zum CSD hisst die Stadt bereits seit mehreren Jahren auf dem OB-Balkon die Regenbogenfahne. In diesem Jahr weht sie dort besonders lange – gestern sowie in der Veranstaltungswoche vom 27. Mai bis 1. Juni. In Kiel stehen die Veranstaltungen unter dem Motto „Fit fürs Coming-Out“ – sie widmen sich dem Thema Homosexualität im Breiten- und Leistungssport. Am 31. Mai (12 Uhr) gibt es eine Kundgebung auf dem Asmus-Bremer-Platz mit anschließender Demonstration durch die Kieler Innenstadt.

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