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Bauern- und Regionalmarkt : Prächtige Stimmung in der Kieler Innenstadt

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Aussteller und Organisatoren zeigten sich zufrieden: Schätzungsweise 170.000 Passanten kamen ins Zentrum.

shz.de von
erstellt am 06.Okt.2014 | 06:26 Uhr

Kiel | Besser hätte es für die Anbieter und Passanten auf dem Bauern- und Regionalmarkt in der Kieler Innenstadt kaum laufen können: drei regenfreie Tage am Stück, überdies sommerliche Temperaturen, und zudem mit dem 3. Oktober auch noch ein Feiertag. Nils Schaede vom Stadt- und City-Management schätzt, dass beim Bauernmarkt die Zahl der Besucher in der Innenstadt im Vergleich zum Vorjahr noch einmal um 40.000 auf insgesamt 170.000 Gäste gesteigert wurde.

Die Veranstalter vom Kiel-Marketing hatten auch den Verein der Lanz-Bulldog-Freunde zur Teilnahme eingeladen. Nicht nur Maria Rademacher und ihre kleine Tochter Frida (18 Monate) machten große Augen, als Peter Stoltenberg aus Fiefbergen den Zylinderkopf seines Glühkopfmotors erhitzte, um das alte Gefährt zu starten.

Jörg Levecke und seine Töchter Birte und Anja aus Schülp in Dithmarschen freuten sich über die gute Resonanz, die ihre Produkte wieder einmal bei den Besuchern fanden. Die Leveckes verkauften bereits zum elften Mal in der Kieler Innenstadt. Sie hatten der Jahreszeit entsprechend Kürbisse, aber auch lila-roten Blumenkohl an ihrem Gemüsestand ausgelegt.

Zufrieden zeigten sich auch die Schmiede, die an einem Gemeinschaftsstand auf dem Alten Markt ihr Handwerk vorstellten. Der Nachwuchs konnte unter Anleitung kleine eiserne Herzen herstellen. Der gesamte Erlös der dreitägigen Schmiede-Veranstaltung fließt in das Hilfsprojekt „Target“ von Rüdiger Nehberg. Koordinator Georg Greiner schätzt, dass 1500 Euro eingesammelt wurden.

Die Stimmung war an allen Standorten des Marktes prächtig. Das haben auch Anke und Wolfgang Peisker aus Lüneburg erfahren, die einen sechstägigen Kiel-Urlaub gebucht hatten. Ein Abstecher nach Laboe, eine Stadtrundfahrt, eine Radtour um die Förde, Muschelessen am Bootshafen – das Ehepaar erlebte das Kieler Flair. Ihr Urteil: „Die Stadt hat einen ganz eigenen Charme.“

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