Mettenhof : Polizei fahndet nach dem Steinewerfer aus dem „Weißen Riesen“

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Gefährliche Geschichte: Die Polizei in Kiel fahndet nach einem Bewohner (oder vielleicht auch einem Besucher), der schwere Gegenstände aus einem Hochhaus auf die Straße geworfen und Menschen dabei nur knapp verfehlt hat.

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27. November 2018, 18:20 Uhr

Am Montagabend gegen 22.45 Uhr meldete sich ein Mann aufgeregt bei der Polizei: Er wäre auf dem Fußweg vor dem sogenannten „Weißen Riesen“ in Mettenhof beinahe von einem faustgroßen Stein getroffen worden. Mehrere Streifenwagen fuhren zum Kurt-Schumacher-Platz in der Mettenhofer Hochhaus-Siedlung. Die Polizisten ließen sich am Tatort – dem Fußweg des Skandinaviendamms – vom Zeugen den genauen Hergang schildern. Und während der Befragung schlug der nächste Stein neben ihnen auf.

Die Polizei sperrte das Gelände sicherheitshalber ab und suchte auch mehrere Hochhauswohnungen auf – doch die Tätersuche blieb erfolglos. Der Ende der 60er-Jahre erbaute „Weiße Riese“ gilt mit seinen 24 Stockwerken und einer Höhe von rund 100 Metern als das Wahrzeichen von Mettenhof. Er ist weithin sichtbar.

Kurz nach Mitternacht hob die Polizei die Sperrung auf. Die Ruhe hielt jedoch nicht lange an. Gegen 1 Uhr gab’s den nächsten ernsten Zwischenfall vor dem Hochhaus. Eine Flasche traf die Frontscheibe eines vorbeifahrenden Audi. Fahrer und Beifahrerin (beide 35 Jahre alt) kamen glücklicherweise mit dem Schrecken davon. Bislang wurde kein Täter ausfindig gemacht, die Polizei ermittelt weiter. Möglicherweise helfen Kleidungsstücke, die Verantwortlichen zu ergreifen. Denn neben Steinen und Flaschen flogen auch Textilien auf die Straße.

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