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Pilotversuch: Ein Zaun für schnelle Rodler

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Kaum stand der Fangzaun (kleines Foto) gestern Nachmittag an der Krusenkoppel, testeten die ersten Rodelfreunde das Gelände. Unter ihnen auch Peer (7) und seine Schwester Katharina (11). Beide fuhren mit ordentlich Schwung den Hang hinunter, durch den Sand vorm Zaun wurde ihr Schlitten gebremst, sodass sie gar nicht erst in den Zaun fuhren. „Genau so ist das gedacht“, sagt Rainer Peters vom Grünflächenamt. Er beauftragte seine Mitarbeiter den rund 30 Meter langen Zaun als Schutz für Schlittenfahrer vor der angrenzenden Straße zu bauen – nach Vorbild der Fangzäune aus den Alpen. Im ersten Versuch stand der Zaun zu weit im Hang, die Holzpfosten waren nicht gedämmt, das sorgte im sozialen Netzwerk für Kritik von Familienvätern. Jetzt steht der Zaun weiter an der Straße, die Pfosten sind mit Säcken umwickelt, um im Ernstfall Verletzungen zu vermeiden. Zusätzlich sorgt eine sandige Fläche vor dem Zaun fürs Abbremsen der Schlitten. Früher, so erzählt Peters, lag ein Laubhaufen als Bremse am Fuße des Hangs. „Damit sich darin keine Eisnester bilden, die zu Verletzungen führen, mussten wir täglich mit der Gabel den Haufen wenden, das können wir personell nicht mehr leisten“, sagt Peters.

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erstellt am 31.Jan.2014 | 05:15 Uhr

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