Städtepartnerschaft : Ostafrikanische Delegation zu Besuch an der Förde

Hans-Werner Tovar (re.) mit seinen Gästen: (v.li.) Elioth S. Lyimo, Sigid und Udo Schultz, Pastor Dani Urio, Reginald Mghase, Rudolf Görner, Shichanaisaria Matemba, Ingrid und Winfried Jöhnk.
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Hans-Werner Tovar (re.) mit seinen Gästen: (v.li.) Elioth S. Lyimo, Sigid und Udo Schultz, Pastor Dani Urio, Reginald Mghase, Rudolf Görner, Shichanaisaria Matemba, Ingrid und Winfried Jöhnk.

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25. Mai 2017, 20:24 Uhr

Seit 2013 führt die Landeshauptstadt Kiel eine Städtepartnerschaft mit Moshi Rural in Tansania, bereits seit 2010 existiert eine Partnerschaft zwischen der Kieler Claus-Harms-Gemeinde aus Russee mit einer Kirchengemeinde aus Mawanjeni im Distrikt Moschi Rural. Erstmalig ist zurzeit eine Delegation der ostafrikanischen Kirchengemeinde zu Gast an der Förde und war gestern zu einem Empfang bei Stadtpräsident Hans-Werner Tovar eingeladen.

Da Städtepartnerschaften in seinen Zuständigkeitsbereich fallen, wies Tovar auf die offizielle Städtepartnerschaft hin, die auch den Sinn habe, Entwicklungshilfe auf kommunaler Ebene zu leisten. „Wir waren kürzlich mit einer elfköpfigen Delegation in Tansania, um uns über die Lebensumstände vor Ort zu informieren und um gemeinsame Projekte zugunsten der Region Moshi Rural verwirklichen zu können“, so der Stadtpräsident. Das Programm, das die Gäste in den 21 Tagen ihres Aufenthalts zu bewältigen haben, ist dicht gepackt, wie Udo Schultz, Vorsitzender der Kirchengemeinde-Partnerschaft der Claus-Harms-Gemeinde sagte. Nicht nur Bauernhöfe und der Wochenmarkt zur Direktvermarktung stehen auf der Agenda.

Bisheriges Highlight war ein zweitägiger Besuch in Wittenberg anlässlich des 500. Jahrestages der Reformation. Aber auch Kiel hat einiges zu bieten. Begeistert waren die Besucher laut Schultz von einem Besuch in Laboe oder auch von der Kiellinie – kurz: von Wasser und großen Schiffen. „Mehrmals wurde ich gefragt, was denn das für ein großes Haus sei. Und wenn ich erklärte, dass es ein Schiff ist, erntete ich ungläubiges Staunen“, so Schultz, der beim Empfang auch den Dolmetscher gab.

Im Anschluss an den Empfang stand dann eine Rathausführung auf dem Programm – aufgrund seines momentanen Zustandes leider ohne Fahrt hinauf aufden Turm.

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