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Neues System : Online zum Platz in der Kieler Wunsch-Kita

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Vergabe und Verwaltung der Kieler Kita-Plätze wurden optimiert: Jetzt können Eltern ihre Kinder in einer Einrichtung ihrer Wahl online anmelden. Im Internet ist eine Liste einzusehen.

Kieler Eltern können ihre Kinder jetzt online in einer Kita ihrer Wahl anmelden. Im Internet ist eine Liste der städtischen und freien Kieler Kindertageseinrichtungen mit deren Profilen und freien Plätzen zu finden. Das neue System, das gestern von Kiels Stadtrat Adolf-Martin Möller sowie von Fachleuten aus dem Amt für Schule, Kinder- und Jugendeinrichtungen vorgestellt wurde, verhindert mit großer Genauigkeit Doppelanmeldungen und gibt der Stadt damit die Möglichkeit, den Bedarf an Betreuungsplätzen wesentlich genauer zu erfassen.

Über 14 000 Betreuungsplätze in Kindertageseinrichtungen und Schulen werden, wie Möller betonte, für das Kita-Jahr 2013/14 laut Bedarfsplan benötigt. Hunderte Eltern suchen jedes Jahr einen geeigneten Betreuungsplatz, viele davon melden ihre Kinder – um sicherzugehen – parallel bei mehreren Einrichtungen an. Da die Stadt an ihre Grenzen der Organisation stieß, suchte man nach einem geeigneten Programm, das Vergabe und Verwaltung der Plätze für alle Beteiligten optimiert. Die Firma „tolina“ entwickelte eine Software, die zudem zusätzliche Aufgaben wie die Beitrags- und Gebührenabrechnung und das Führen einer gemeinsamen Warteliste ermöglicht.

Unter der Adresse www.kiel.de/kindergarten können Familien sich über freie Plätze sowie die Profile der städtischen und freien Einrichtungen informieren und sich mittels einer Eingabemaske unverbindlich bei mehreren Kitas online voranmelden. Auf den ersten Blick ist durch rote, grüne und gelbe Symbole erkennbar, ob in der Wunsch-Kita Plätze frei sind oder nicht und auch ob noch etwas frei werden könnte. Melden Eltern ihr Kind für einen der Plätze endgültig an, werden die Mehrfachanmeldungen automatisch entfernt. Beim ersten Anmeldevorgang müssen die Eltern der Weitergabe ihrer Daten zustimmen, damit bei der weiterhin erforderlichen persönlichen Anmeldung in den jeweiligen Einrichtungen die Onlinedaten dort übernommen und weiter verarbeitet werden können. Dem System, das ab sofort nutzbar ist, sind zurzeit knapp 150 Kinderbetreuungseinrichtungen angeschlossen.

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erstellt am 02.Okt.2013 | 10:00 Uhr

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