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Ökumenisches Zentrum in Mettenhof ist unverzichtbar

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 20.Jan.2014 | 06:03 Uhr

Bischofsvertreter Gothart Magaard (Nordkirche) und Weihbischof Hans-Jochen Jaschke (Erzbistum Hamburg) haben sich beim Besuch des Ökumenischen Zentrums im Kieler Stadtteil für die Zusammenarbeit dort stark gemacht. Das Birgitta-Thomas-Haus am Skandinaviendamm teilen sich die ev.-luth. Thomasgemeinde und die kath. Kirchengemeinde St. Birgitta. Am Wochenende verschafften sich die beiden leitenden Geistlichen einen Überblick über die Situation ihrer Kirchen im Stadtteil.

„Das ökumenische Zentrum in Kiel-Mettenhof ist ein herausragender Ort für unsere Kirchen. Beide Gemeinden treten gemeinsam auf und machen alte Grenzen durchlässig. Wir brauchen weitere mutige Zeichen dieser Art – in Kiel und anderswo. Die Ökumene muss die Zukunft der christlichen Kirche sein“, erklärte der Hamburger Weihbischof beim Besuch. Im Laufe der anderthalbtägigen Visitation hat er gemeinsam mit seinem ev.-luth. Amtskollegen zahlreiche Gespräche geführt, unter anderem mit Ratsherren und Schulleitern in Mettenhof.

Auch Bischofsvertreter Gothart Magaard sparte von Seiten der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland nicht mit Lob: „Hier wird sichtbar und erfahrbar, dass Menschen, die von der lebendigen Hoffnung des Glaubens erfüllt sind, einen Ort der ökumenischen und interreligiösen Begegnung, des Lernens, des Betens und des diakonisch-sozialen Engagements schaffen können.“ Magaard dankte den Haupt- und Ehrenamtlichen, die die besondere Herausforderung im Stadtteil annehmen. Auch die beiden Kirchengemeinden betonten, welche Bereicherung die ökumenische Zusammenarbeit für sie darstellt.

Das Birgitta-Thomas-Haus besteht seit 33 Jahren. Es ist der einzige Ort in der Nordkirche und im Erzbistum Hamburg an dem eine katholische und eine ev.-luth. Kirchengemeinde unter einem Dach zusammenarbeiten.

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