Elterntelefon : Nummer gegen Kummer für Eltern

Sie unterstützen die Kampagne: Ministerpräsident Torsten Albig (v.l.), Irene Johns (DKSB), Reinhard Böll vom Sparkassen und Giroverband sowie Alexander Möller von Autokraft.
Sie unterstützen die Kampagne: Ministerpräsident Torsten Albig (v.l.), Irene Johns (DKSB), Reinhard Böll vom Sparkassen und Giroverband sowie Alexander Möller von Autokraft.

Gestern startete die landesweite Kampagne, um das Elterntelefon bekannter zu machen. „Eltern-Sein kann man nicht lernen, dass ist man auf einmal“, sagte Ministerpräsident Torsten Albig. Er ist Schirmherr der Aktion, die Ratsuchenden anonym und diskret hilft.

shz.de von
04. April 2014, 04:02 Uhr

Jährlich rufen rund 10 000 Jugendliche bei der Nummer gegen Kummer an, doch nur rund 3000 Eltern nutzen das Telefon, um sich Rat zu holen. Um Eltern in allen Haushalten zu erreichen, startete gestern die zweite landesweite Kampagne des Kinderschutzbundes in Kiel. Mit einem Bus als mobilem Werbeträger soll die Nummer des Elterntelefons (0800/1110550) bekannt gemacht werden. Die Botschaft: „Erziehung ist nicht immer einfach, aber es gibt nichts Peinliches. Aber es gibt Fachleute, die gern helfen“, sagt Irene Johns, Landesvorsitzende des Deutschen Kinderschutzbundes. Schirmherr der Aktion ist Ministerpräsident Torsten Albig (SPD): „So eine Kampagne, in einer leistungsorientierten Gesellschaft, die immer nur am Optimum interessiert ist, finde ich toll, denn sie baut eine Brücke und hilft Eltern anonym und diskret.Keiner sollte sich schämen, sie zu wählen.“

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