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Handball-Bundesliga : Nordderby: THW Kiel auf dem Weg an die Spitze

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Gastgeber THW Kiel hat's geschafft: Mit 33:25 (15:12) gegen die SG Flensburg-Handewitt haben sie weiter Chancen auf den 18. Bundesligatitel ihrer Vereinsgeschichte. Das Spiel im Ticker zum Nachlesen

shz.de von
erstellt am 11.Mai.2014 | 14:54 Uhr

Handball-Rekordmeister THW Kiel hält in der deutschen Meisterschaft die Spannung aufrecht. Der Titelverteidiger siegte am Sonntag im Nordderby gegen die SG Flensburg-Handewitt mit 33:25 (15:12) und schloss mit 55:9-Punkten zum Tabellenführer Rhein Neckar-Löwen auf. Bester Schütze war der Kieler Marko Vujin mit acht Toren. Das Team von Trainer Alfred Gislason liegt, da noch zwei Spieltage zu absolvieren sind, allerdings mit acht Toren hinter den Badenern zurück. „Wir wollten dieses Derby unbedingt gewinnen, es war super“, sagte THW-Keeper Johan Sjöstrand, der 16 Würfe parierte. Die Tordifferenz zu den Löwen schreckt den Schweden nicht: „Ich glaube, wir können das noch aufholen.“

Filip Jicha, der vor sieben Tagen in Lemgo einen Außenbandanriss erlitten hatte, kehrte in die Startformation des THW Kiel zurück. Der tschechische Kapitän des Rekordmeisters war aber gehandicapt und konnte seine gefürchteten Sprungwürfe nicht ansetzen. Schon in der zweiten Minute gab es den nächsten Schock für den Gastgeber: Spielmacher Aron Palmarsson, seit Wochen in bestechender Form, knickte um und schied aus.

Dieser Ausfall stürzte den THW in große Nöte. In Jicha, Christian Zeitz und Dominik Klein versuchten sich in den ersten 30 Minute drei Profis im Spielaufbau. Das Positionsspiel jedoch krankte, die Kieler scheiterten immer wieder an der 6:0-Deckung der SG, die in dieser Phase dominierte.

So geriet der Gastgeber, der am 28. Februar 2006 zuletzt ein Heimspiel gegen die SG verloren hatte, mit 4:6 (10.) und 7:9 (19.) in Rückstand. Zwei Zeitstrafen gegen die SG nutzte der THW dann aber zu einem 5:0-Lauf zum 12:9 (24.).Die SG kämpfte zwar, und die Paraden des starken Torwarts Mattias Andersson hielten die Gäste im Spiel. Aber der THW verteidigte bis zur Pause seinen Vorsprung, weil dem SG-Angriff gegen die 5:1-Deckung des THW keine Lösungen einfielen.

Nach der Pause zog der THW auf 19:14 (36.) davon, dann verkürzte die SG auf 19:17 (39.). Aber als der Gastgeber in der Abwehr mehr Druck machte, war die Partie beim 25:18 (46.) fast schon entschieden. Die SG holte zwar noch auf, konnte die Schwarz-Weißen aber nicht ernstlich in Gefahr bringen. „Wir haben zu viele Fehler gemacht und sind dafür hart bestraft worden“, sagte SG-Torwart Mattias Andersson, der mit 15 Paraden ebenfalls zu den Leistungsträgern zählte.

Der Ticker zum Nachlesen:

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