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Freizeitsport : Neuer Fitnesspark an der „Forsti“ für Sportfans geplant

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Auf der „Katholikenwiese“ könnte ein neuer Fitnesspark entstehen. Ein Sponsor ist bereits gefunden und Landesmittel wurden beantragt. Die Bauarbeiten könnten im nächsten Frühjahr abgeschlossen sein.

shz.de von
erstellt am 14.Sep.2017 | 18:58 Uhr

An der Forstbaumschule könnte es bald für Fitness-Fans einen neuen Höhepunkt geben: Auf der Katholikenwiese soll ein Outdoor-Fitnesspark errichtet werden. Nach ersten Schätzungen könnten die Bauarbeiten schon im Frühjahr 2018 abgeschlossen sein. Noch muss das Projekt allerdings durch verschiedene Ausschüsse.

Die Idee zu dem modernen Trimm-Dich-Pfad brachte die Flensburger Firma Kompan Spielgeräte im vergangenen Jahr ins Rathaus. Sie traten an das Amt für Kinder- und Jugendeinrichtungen heran. Der Kieler Park soll als „Vorzeigestandort“ fungieren. Das Projekt soll auf einer kreisrunden Anlage mit 25 Metern Durchmesser entstehen. Verschiedene Fitnessgeräte bieten Übungen für alle Muskelgruppen sowie jedes Alter und Fitnesslevel. Die verschiedenen Übungen sollen außerdem mit einer App nutzbar gemacht werden, die den richtigen Umgang mit den Geräten erläutert und Sportvereine könnten die Möglichkeit haben, die Anlage mit Gruppen zu nutzen.

Den Standort Katholikenwiese schlug das Amt für Kinder- und Jugendeinrichtungen vor. „Die Forstbaumschule wird intensiv für Bewegungsaktivitäten genutzt; zudem ist die Kiellinie nicht weit entfernt, die ebenfalls von Freizeitsportlern intensiv genutzt wird“, heißt es in der Erklärung. Zudem sei bereits ein Beachvolleyballfeld sowie ein Kinderspielplatz vorhanden. Die neue Anlage wäre aus Sicht der Verwaltung eine gute Ergänzung des Angebotes, da sie einsehbar und dennoch gut geschützt wäre, sodass sich Sportanfänger nicht „auf dem Präsentierteller“ befänden.

Der reguläre Preis für die Errichtung einer solchen Anlage liegt bei etwa 160  000 Euro. Firma Kompan hat zur Finanzierung bereits Kontakt mit Intersport aufgenommen, um über ein eventuelles Sponsoring zu sprechen. Auch Intersport sieht die Anlage in Kiel als Pilotprojekt und könnte sich vorstellen, bundesweit weitere folgen zu lassen. Daher wäre die Firma mit einer Kostenübernahme von rund 75  000 Euro dabei. Darüber hinaus haben Gespräche des Amtes für Kinder- und Jugendeinrichtungen mit dem Ministerium für Inneres und Bundesangelegenheiten des Landes Schleswig-Holstein ergeben, dass eine Förderung aus Landesmitteln ebenfalls sehr wahrscheinlich ist. Ein entsprechender Antrag ist gestellt, die Förderung wird sich voraussichtlich auf 25  000 Euro belaufen. Durch einen reduzierten Einkaufspreis der Firma Kompan bleibt eine Investitionssummer zwischen 30  000 und 40  000 Euro für die Stadt übrig. Kosten für die Fläche entstehen nicht, sie befindet sich in der Verwaltung des Amtes für Kinder- und Jugendeinrichtungen. „Die Teile sind einfach konstruiert, die Wartungskosten werden sich in Grenzen halten“, so Sooke Dittbrenner vom Kinder- und Jugendausschuss und dem Amt für Kinder- und Jugendeinrichtungen. „Die Kontrolle der Anlage wird in unseren Bereich fallen.“

Mit Anwohnerkonflikten sei nicht zu rechnen, heißt es in der Vorlage. Der Ortsbeirat Brunswik/Ravensberg/Düsternbrook befürworte das Projekt. Dort existiert schon seit längerem der Wunsch nach Outdoor-Fitnessgeräten.

Zudem sprächen Gutachten der Universität und der Sportentwicklungsplan sich für zusätzliche Freizeitsportmöglichkeiten in Kiel aus.

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