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Stammzellen-Spende : Neue Hoffnung für Felix Martey Seth aus Kiel

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Schwierige Suche: Nach erfolglosen Typisierungsaktionen in Kiel kommt eine gute Nachricht aus den USA. Dort wurde ein „genetischer Zwilling“ für den an Leukämie erkrankten Studenten Felix Martey Seth gefunden.

Kiel | In den USA wurde ein „genetischer Zwilling“ für den Kieler Felix Martey Seth gefunden. Die Frau will dem an Leukämie erkrankten Studenten (21)  Stammzellen für eine Transplantation spenden – der einzige Weg zur Heilung für ihn. Die gute Nachricht erhielt Mutter Cordula Seth von Felix Ärzten. Beide freuen sich sehr: „Wir  können wieder zuversichtlich  werden“, sagte Cordula Seth am Dienstag. Felix  ist  der Spenderin sehr dankbar, „weil ich leben möchte“, sagte der junge Mann. Monatelang hatten er, seine Familie und seine Freunde auf die erlösende Nachricht gewartet. Mehrere Typisierungsaktionen, von den Freunden organisiert, hatten nicht zum Erfolg geführt. Denn Felix, dessen Vater aus Ghana stammt, brauchte einen Spender mit besonderen Gewebemerkmalen. Im Februar war allerdings parallel eine weltweite Suche in die Wege geleitet worden. Darüber wurde die Frau aus den Vereinigten Staaten gefunden. Mehr weiß Cordula Seth über sie nicht. „Felix würde sie natürlich gern kennenlernen. Aber er weiß, dass das erst nach zwei Jahren möglich ist.“

Bis dahin ist es noch ein weiter Weg für den schwer kranken Kieler. Er hat vor kurzem seine dritte Chemo-Therapie beendet, aber zurzeit noch mit einem Infekt zu kämpfen. Seine Mutter hofft, dass er vor dem Beginn der nächsten Therapie-Einheit, welche der Transplantation mit den Stammzellen vorausgeht, noch einmal zur Erholung nach Hause kann. „Wenn es gut läuft, kann die Transplantation noch im Mai passieren.“

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erstellt am 13.Mai.2014 | 17:06 Uhr

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