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Wettbewerb : Nele Nietz gewinnt den 55. Vorlesewettbewerb

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

22 Sechstklässler von Kieler Regional- und Gemeinschaftsschulen sowie Gymnasien lasen jeweils für drei Minuten aus Büchern ihrer Wahl für den Stadtentscheid des 55. Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels.

Auch beim Stadtentscheid des 55. Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels hatte es die Jury gestern alles andere als leicht, den Sieger zu ermitteln. 22 Sechstklässler von Kieler Regional- und Gemeinschaftsschulen sowie Gymnasien lasen jeweils für drei Minuten aus Büchern ihrer Wahl vor. Das Spektrum reichte hierbei von Büchern wie „Elena – Ein Leben für Pferde“ von Nele Neuhas über „Herr Bello und das blaue Wunder“ des Autors Paul Maar bis hin zu „Philipp Lahn – Der feine Unterschied“ von Christian Seiler. Während man manchen der Vorleser ihr anfängliches Lampenfieber durchaus anmerkte, gingen andere wiederum völlig cool und gelassen an die Aufgabe heran. Und auch die Art des Vorlesens bot ein breites Spektrum: Bei manchen folgte der Finger den Zeilen, andere wiederum hatten den Blick mehr bei den Zuhörern als im Buch und brachten die Texte trotzdem fehlerfrei und zusätzlich mit fast perfekter Mimik, Betonung und unterschiedlichen Stimmlagen herüber, sodass man die Charaktere der Protagonisten erahnen konnte.

Am Ende stand die Siegerin fest: Die zwölfjährige Nele Nietz von der Gemeinschaftsschule Friedrichsort, die eine Passage aus dem Buch „Silber“ von Kerstin Gier, in dem es um unheimliche Träume mit geheimnisvollen Türen, sprechenden Steinfiguren und einem wild gewordenen Kindermädchen mit einem Beil geht, ist Stadtsiegerin und wird demnächst am Bezirksentscheid teilnehmen und rückt damit dem Landesentscheid ein Stück näher. Und wenn alles klappt, fährt sie im Juli zum bundesweiten Wettbewerb nach Berlin. Auf die Frage ob das was wird, antwortet Nele, die viel und gerne alles von Krimis bis hin zu Pferdebüchern liest, lachend mit einem selbstsicheren „Ja“. Verlierer gab es übrigens keine: Alle Beteiligten erhielten eine Urkunde und das Buch „Norden ist, wo oben ist“ von Rüdiger Bertram. Das Wichtigste an der Veranstaltung ist auch nicht das Siegen, sondern, wie Maike von Halle betonte, „mitmachen, dabei sein und Spaß haben“. Und den hatten sichtlich alle.

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erstellt am 20.Feb.2014 | 04:47 Uhr

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