Wirschaft in SH : Negative wirtschaftliche Kosequenzen: SPD fordert Brexit-Beauftragten für SH

Regina Poersch fordert die SPD auf, jemanden zu berufen, der Schleswig-Holstein als Brexit-Beauftragter zur Seite steht.
Regina Poersch fordert die SPD auf, jemanden zu berufen, der Schleswig-Holstein als Brexit-Beauftragter zur Seite steht.

Was die Regierung bisher getan habe, um der Verunsicherung nach dem Brexit entgegenzuwirken, sei fast Arbeitsverweigerung.

shz.de von
23. November 2018, 07:48 Uhr

Kiel | Wegen des britischen EU-Austritts im März 2019 hat die SPD einen Brexit-Beauftragten für Schleswig-Holstein ins Spiel gebracht. „Der Brexit wird weitreichende Konsequenzen auch für Schleswig-Holstein haben“, sagte der SPD-Wirtschaftspolitiker Thomas Hoelck.

In der Wirtschaft sei die Verunsicherung groß. „Was die Landesregierung bisher getan hat, um dem entgegenzuwirken, grenzt an Arbeitsverweigerung.“ In einem Antrag für die kommende Landtagssitzung fordert die SPD deshalb die Berufung eines Beauftragten. „Mit dem Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union sind neben den kulturellen und unmittelbaren Konsequenzen für die Menschen auch negative wirtschaftliche Auswirkungen für Schleswig-Holstein zu erwarten“, sagte die SPD-Europapolitikerin Regina Poersch. Dies betreffe vor allem zunehmende Zölle sowie Handelshemmnissen.

Weiterlesen: Noch uneins mit Gibraltar und Fischerei – London und Brüssel wollen Brexit-Übergangsphase verlängern

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