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Regionales Berufsbildungszentrum : Nach Unfall in Kiel: Keine Einsturzgefahr der Werkstatt

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Ein 28-Jähriger setzt sein Fahrzeug gegen eine Wand. Geborgen werden konnte es aber immer noch nicht.

shz.de von
erstellt am 18.Jan.2016 | 19:27 Uhr

Kiel | Entwarnung am Montag: Ein Statiker hat die Unfallstelle am Regionalen Berufsbildungszentrum Technik in Kiel-Gaarden überprüft. Ergebnis: Keine Einsturzgefahr, wie zunächst befürchtet. Der Fahrer des VW Passat drückte bei seinem Aufprall an der Eckkante des Werkstattgebäudes wohl nur das Verblendwerk und die zwanzig Zentimeter dicke Dämmung ein. Ein Vertreter des Gebäudebetreibers Goldbeck Public Partners sagte: „Wir sehen das nicht kritisch.“

Der tragende Stahlbeton sei nicht beschädigt worden. Gleichwohl konnte das Unfallauto nicht geborgen werden. Ein Gutachten des Statikers, das am Dienstag erwartet wird, wollten alle Beteiligten erst abwarten.

Voraussichtlich am Mittwoch soll nach Angaben von Stefan Gilz (Goldbeck) ein Abschleppunternehmen den Wagen bergen, eine Baufirma den betroffenen Klinker abbauen und das Gebäude sichern. Nach einer ersten Schätzung der städtischen Immobilienwirtschaft ist ein Schaden im unteren fünfstelligen Bereich entstanden.

Ein 28-jähriger Autofahrer war mit seinem Auto so heftig gegen ein Werkstattgebäude des Regionalen Berufsbildungszentrums in Kiel geprallt, dass man dachte, es sei möglicherweise einsturzgefährdet. Der Fahrer und sein ebenfalls 28-jähriger Beifahrer blieben bei dem Unfall unverletzt, wie ein Sprecher der Regionalleitstelle Mitte in Kiel am Sonntag sagte. Der Fahrer war betrunken und hatte keinen Führerschein.

Das Gebäude wurde durch den Unfall so stark beschädigt, dass die Rettungskräfte sich nicht getraut hatten, das Auto zu entfernen. Das Mauerwerk hatte an der Unfallstelle starke Risse bekommen. Daraufhin wurde die Unfallstelle abgesperrt.

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