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Acinetobactor baumannii : Nach Keim-Krise am UKSH Kiel: Noch ein Toter

vom
Aus der Onlineredaktion

In der Uniklinik ist ein Mann gestorben, der sich mit dem 4-MRGN-Keim infiziert hatte. Das sei jedoch nicht die Todesursache.

Kiel | Im Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) in Kiel ist ein mit dem Acinetobactor baumannii 4-MRGN-Keim infinzierter Mann gestorben. „Mit Bedauern müssen wir mitteilen, dass ein Intensiv-Patient aufgrund seiner schweren Erkrankung am Wochenende verstorben ist“, schreibt Oliver Grieve, Pressesprecher des Universitätsklinikum in einer Pressemitteilung. Auch bei diesem Patienten stehe der Nachweis des Keims allerdings in keinem Zusammenhang mit der Ursache des Versterbens.

Seit Mitte Dezember haben sich 31 Menschen mit dem Keim in Kiel infiziert, der gegen nahezu alle Antibiotika resistente ist. Nach zwei weiteren Entlassungen seit dem 13. Februar 2015 befinden sich derzeit noch acht Patienten, bei denen der Keim nachgewiesen wurde, auf Isolierstationen am Campus Kiel.

Von insgesamt 31 Menschen, bei denen der Erreger Acinetobacter baumannii nachgewiesen wurde, waren bislang zwölf gestorben. Der Keim könnte bei drei Gestorbenen die Todesursache gewesen sein. Bei neun wurde das ausgeschlossen. Die Ausbreitung scheint aber gestoppt.

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erstellt am 23.Feb.2015 | 14:50 Uhr

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