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Kiel-Gaarden : Nach brutaler Attacke auf Polizisten: Anklage erwartet

vom

Der Fall sorgte für Aufsehen: Ein Polizist wird im Einsatz schwer verletzt. Tatverdächtig: Ein 20-Jähriger.

shz.de von
erstellt am 22.Aug.2016 | 14:38 Uhr

Kiel | Im Fall eines krankenhausreif geschlagenen Kieler Polizisten bahnt sich gut drei Wochen nach der Tat offenkundig eine Anklage gegen den Tatverdächtigen an. Ein 20-Jähriger hatte Polizeiangaben zufolge einen 37 Jahre alten Beamten bei einer Kontrolle derart geschlagen, dass der Angegriffene einen mehrfachen Nasenbruch, einen Bruch der Augenhöhle, einen Jochbeinbruch sowie einen Bänderriss am Fuß erlitt.

In Kiel-Gaarden häufen sich die Widerstände gegen Polizisten im Moment. Am Freitag wurden zwei Beamte verletzt, als sie einen Platzverweis durchsetzen wollten.

„Die Ermittlungen stehen unmittelbar vor dem Abschluss“, sagte Oberstaatsanwalt Axel Bieler. Über den aktuellen Stand hatten die „Kieler Nachrichten“ in ihrer Samstagausgabe berichtet.

Zu den Ermittlungsergebnissen wollte sich Oberstaatsanwalt Bieler nicht äußern. Kritik und Unverständnis hatte nach der Tat die Entscheidung ausgelöst, dass gegen den Verdächtigen kein Haftbefehl beantragt und erlassen wurde. Nach den Schilderungen der Polizei hatte der verdächtige 20-Jährige in der Nacht zum 31. Juli im Stadtteil Gaarden unvermittelt auf den Beamten eingeschlagen, als sich dieser gerade einer anderen Person zugewandt hatte. Die kontrollierte Gruppe sei hoch aggressiv gewesen, hieß es.

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