Open-Air-Oper 2015 : „Nabucco“ in Kiel: Die Oper wird an fünf Orten gezeigt

Im Zeichen von „Nabucco“:  Viele Hände sorgen dafür, dass die Opernpremiere direkt in die Stadtteile übertragen wird.
Im Zeichen von „Nabucco“: Viele Hände sorgen dafür, dass die Opernpremiere direkt in die Stadtteile übertragen wird.

Es ist eine der weltweit größten Live-Übertragungen einer Oper: Nabucco ist gleichzeitig an diesen fünf Orten zu sehen.

shz.de von
02. Juli 2015, 13:54 Uhr

Kiel | Im vergangenen Jahr war es die weltweit drittgrößte Live-Übertragung einer Oper überhaupt. „Romeo und Julia“ lockte 10.000 Besucher zum Kultur-Picknick auf drei große städtische Plätze. Jetzt könnte es mit „Nabucco“ sogar noch eine Steigerung geben. Neben dem Vinetaplatz in Gaarden auf dem Ostufer, dem Bootshafen in der Innenstadt und dem Blücherplatz im Norden kommt am 22. August mit der Fläche am Heidenberger Teich (Mettenhof) ein vierter Standort hinzu. Die Veranstalter rechnen bei gutem Wetter mit mindestens 12.000 Zuschauern.

Das Projekt wird gemeinsam getragen vom Theater Kiel, dem städtischen Kulturbüro und von Kiel-Marketing. Hinzu kommen regionale Mit-Veranstalter wie der Blücher-Verein oder das Stadtteilbüro Mettenhof. Sie alle sorgen dafür, dass die Gäste an allen Standorten schön gedeckte Tische vorfinden, an denen sie sich kostenlos zum Picknick mit Opernvorführung niederlassen können.

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Im Gegensatz zu den Vorjahren haben die Organisatoren ihr Programm noch ausgeweitet. Bevor um 19.45 Uhr die ersten Bilder von der „Nabucco“-Premiere auf dem Rathausplatz zu sehen sind, startet bereits um 17 Uhr das familienfreundliche „Küstenkino“ mit ausgewählten Stücken der Filmförderung Schleswig-Holstein. Auf dem Blücherplatz läuft „Die Schimmelreiter“. „Winnetous Sohn“ ist für Mettenhof, „Dorfpunks“ für Gaarden, „Fraktus“ für den Bootshafen vorgesehen.

„Der Kreis wird immer größer“, freut sich Kulturreferent Rainer Pasternak über den seit Jahren steigenden Zuspruch für die Opern-Übertragung unter freiem Himmel. Mittlerweile gibt es sogar Anfragen aus dem Kieler Umland. Die Veranstalter geben keine Details bekannt, nur so viel: „Technisch betrachtet könnten wir auch nach New York senden.“

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