Kiel : Mutmaßlicher Steinewerfer stellt sich der Polizei

Der Mann soll Polizisten bei einer Demo im Dezember mit faustgroßen Steinen angegriffen haben.

shz.de von
31. Mai 2017, 15:00 Uhr

Kiel | Nach Auseinandersetzungen zwischen türkischen und prokurdischen Demonstranten Ende 2016 hat die Polizei am Mittwoch öffentlich nach einem Steinewerfer gesucht. Der Tatverdächtige stellte sich daraufhin den Beamten.

Der Mann soll bei der Kundgebung im Dezember Polizeibeamte mit faustgroßen Steinen attackiert haben, wie es in einer Polizeimitteilung vom Mittwoch heißt. Verletzt wurde dadurch aber niemand.

Gegen den Mann werde wegen Landfriedensbruch und versuchter gefährlicher Körperverletzung ermittelt, hieß es. Die Beamten veröffentlichten nach einem Beschluss des Amtsgerichts nun Bilder des Tatverdächtigen. Die Polizei bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 0431 1603333.

Auf der Demonstration am 18. Dezember in Kiel standen sich rund 250 türkische und rund 200 prokurdische Demonstranten gegenüber. Bei Auseinandersetzungen am Rand der Demonstrationen wurden mehrere Menschen verletzt, sieben Teilnehmer wurden festgenommen.

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