„Museen am Meer“ ziehen positives Fazit

Stolz auf ihr Projekt: Gerhard Fouquet (CAU, 2.v.l.) übergibt die Leitung  an Stadtrat Wolfgang Röttgers (2. v.r.). Links Susanne Bieler Seelhoff (Kulturministerium),  rechts Andreas Villwock, Geomar.
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Stolz auf ihr Projekt: Gerhard Fouquet (CAU, 2.v.l.) übergibt die Leitung an Stadtrat Wolfgang Röttgers (2. v.r.). Links Susanne Bieler Seelhoff (Kulturministerium), rechts Andreas Villwock, Geomar.

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30. November 2013, 07:21 Uhr

Aufgereiht wie auf einer Perlenkette liegen sie in Nähe der Förde – die acht Museen des Projekts „museen am meer“. Von der Stadtgalerie im Zentrum bis zum Aquarium an der Kiellinie. Zum Abschluss des dreijährigen von der EU mit 357 000 Euro geförderten Projekts „Netzwerk KulturWirtschaft museen am meer“ stellten die drei Träger – die Christian-Albrechts-Universität (CAU), das Geomar und die Stadt Kiel – am Mittwochabend die bislang umgesetzten Bausteine des Projekts vor und blickten in die Zukunft. Dabei wurde die Projektführung von der CAU auf die Stadt Kiel übertragen. Als Grund nannte Projektmanagerin Anne Waller, dass die kommenden Aufgaben eher im städtischen Bereich liegen. Dass das Projekt erfolgreich ist und deshalb auch fortgesetzt wird, darin waren sich alle Beteiligten einig. „Viele EU-Projekte sterben mit Auslauf der Förderung – das ist bei den „museen am meer“ nicht der Fall“, sagte CAU-Pressesprecher Boris Pawlowski. Kiels Kulturdezernent Wolfgang Röttgers betonte, dass die Stadt die Kooperation weiter entwickeln will und wies auf die überregionale Resonanz hin. CAU-Präsident Professor Gerhard Fouquet verwies darauf, dass die universitären Sammlungen heute sichtbarer denn je sind. Bausteine, die bislang umgesetzt wurden, sind unter anderem eine Verbundwebsite oder das gemeinsame Rabattsystem. Der „museen-am-meer-Tag 2013 brachte allein über 11500 Besucher. Das für 2013 gesteckte Ziel von einer 15-prozentigen Steigerung der Besucherzahlen sei von zwei Museen, dem Stadtmuseum und der Medizin- und Pharmaziehistorischen Sammlung, bereits erreicht worden.

Die weitere Finanzierung ist zunächst für ein Jahr durch die drei Träger gesichert.

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