Mordversuch im Kreisssaal : Münchner Hebamme: Überprüfungen in Kiel abgeschlossen

Das UKSH in Kiel: Hier war die wegen versuchten Mordes verhaftete Regina K. von 2001 bis 2004 in Ausbildung.
Das UKSH in Kiel: Hier war die wegen versuchten Mordes verhaftete Regina K. von 2001 bis 2004 in Ausbildung.

Die wegen versuchten Mordes verhaftete Hebamme Regina K. wurde drei Jahre lang am UKSH in Kiel ausgebildet. Nun sind die Untersuchungen dort abgeschlossen.

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30. Juli 2014, 13:19 Uhr

Kiel | Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein hat die Überprüfung der Geburten abgeschlossen, an der die in Bayern wegen versuchten Mordes an vier werdenden Müttern verhaftete Hebamme beteiligt war. „Dabei wurden keine Auffälligkeiten festgestellt“, sagte Klinikumssprecher Oliver Grieve am Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa. Das Klinikum hatte deshalb auch keine Warnungen an das Uni-Klinikum Großhadern in München gegeben.

Dort soll die Hebamme vier Frauen bei Kaiserschnitt-Geburten das blutverdünnende Mittel Heparin in die Infusion gemischt haben. Sie konnten nur mit notfallmedizinischen Maßnahmen gerettet werden. Am Klinikum in Kiel war die in Bayern am 18. Juli festgenommene Frau von 2001 bis Ende März 2004 drei Jahre lang ausgebildet worden. Danach arbeitete sie bis Juli 2007 befristet als Vertretungskraft. Bis Juni 2012 war die heute 33-Jährige dann im hessischen Bad Soden im Krankenhaus beschäftigt.

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