Kiel : Mohnbrötchen könnte Handydieb zum Verhängnis werden

Eindeutige DNA-Spuren hinterließ der Dieb auf einem angebissenen Brötchen. Symbolbild.

Eindeutige DNA-Spuren hinterließ der Dieb auf einem angebissenen Brötchen. Symbolbild.

Eine am Tatort zurückgelassene angebissene Backware lieferte der Polizei eine hilfreiche DNA-Spur.

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05. März 2018, 12:38 Uhr

Kiel | An einem Sonntagmorgen im November 2017 meldete eine Angestellte einer Bäckerei in der Holtenauer Straße in Kiel den Diebstahl ihres Handys aus den hinteren Räumlichkeiten. Ein abgebissenes Mohnbrötchen führte die Polizei nun auf die Spur eines 30-Jährigen.

Damals sprang den Polizisten sofort ein angebissenes Mohnbrötchen am Tatort ins Auge. Laut Aussage der 25-jährigen Geschädigten stammte das Brötchen von keinem der Mitarbeiter. Daraufhin wurde die Backware sichergestellt und ein DNA-Abstrich genommen.

Das Ergebnis dieser Untersuchung liegt jetzt vor. Der Abstrich konnte einer Person zugeordnet werden, die den Beamten kein Unbekannter ist. Schon am Tattag hatte die Geschädigte eine Personenbeschreibung eines vermeintlichen Tatverdächtigen abgegeben. Die Person habe des Öfteren in der Bäckerei herumgelungert und sei von Mitarbeitern schon zuvor in den hinteren Räumlichkeiten angetroffen und des Ladens verwiesen worden.

Einen Tag nach dem Diebstahl fiel der Tatverdächtige erneut in der Bäckerei auf. Die Geschädigte rief daraufhin sofort die Polizei, die die Personalien des 30-Jährigen aufnahm. Das gestohlene IPhone fanden die Beamten bei dem Mann jedoch nicht.

Das Mohnbrötchen könnte dem Tatverdächtigen jetzt allerdings zum Verhängnis werden. Aufgrund des Laborergebnisses besteht der Verdacht, dass er sich auch zur Tatzeit in den hinteren Räumlichkeiten der Bäckerei aufgehalten hat. Alles Weitere müssen nun die Ermittlungen ergeben.

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