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Kiel-Karte : Moderne Karte statt Papier-Gutscheine

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Leistungen aus dem Bildungspaket können künftig in Kiel mit einer modernen Karte über das Internet abgerechnet werden. Früher gab es Gutscheine aus Papier.

Die Kiel-Karte, die Stadtrat Adolf Martin Möller zusammen mit der Projektkoordinatorin Claudia Langfellner (Foto) jetzt vorstellte, soll künftig vieles einfacher machen. Leistungen aus dem Bildungspaket, die bisher über Papiergutscheine eingelöst wurden, können nun mit der Kiel-Karte einfach im Internet unter www.kiel.de/de/kielkarte abgerechnet werden. Hier können interessierte Eltern, Jugendliche und Vereine sowie Instititutionen alles notwendige über die neue Karte nachlesen. Von 12 000 leistungsberechtigten Kindern und Jugendlichen nutzten laut Stadt bisher rund 70 Prozent Angebote aus dem Bildungs- und Teilhabepaket. Am stärksten nachgefragt sei das Mittagessen, gefolgt von Unterstützungen für Klassenfahrten und Lernförderung. Leistungsberechtigt ist jedes Kind von Eltern mit SGB-II-Bezug, die Kinderzuschlag oder Kinderwohngeld bekommen. Die Papiergutscheine, die schon ausgestellt wurden, behalten ihre Gültigkeit, betont Langfellner. Erst mit Ablauf dieser werden dann die Karten verschickt. Das System – Teilhabe per Karte – gibts auch schon in Neumünster, Plön oder Rendsburg-Eckernförde, ebenfalls von der Firma Sodexo. Der Vorteil: Theoretisch könnten Kinder aus dem Umland in Kiel Vereine besuchen und anders herum. Claudia Langfellner: „Es führt für alle zum Bürokratieabbau, für die Eltern, die Kinder und auch für die Vereine und Institutionen, die die Leistungen anbieten.“

Und damit keine Stigmatisierung der Kartenbenutzer erfolgt, prüft die Stadt gerade, ob der Ferienpass oder der Kiel-Pass künftig auch über die neue Karte laufen können.

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erstellt am 03.Feb.2014 | 06:24 Uhr

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