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Elektronischer Stadtführer : Mit Smartphones Kiels Kultur entdecken

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die Landeshauptstadt hat ihre erste App für die Museumsmeile entwickeln lassen, will damit ihre Schätze und Sehenswürdigkeiten moderner vermarkten.

In Deutschland sind immer mehr Smartphones im Umlauf – internetfähige Mobiltelefone mit Computerfunktionen. Mit ihnen verbreiten sich die Apps – speziell programmierte Anwendungen. Die Stadt Kiel hat jetzt ihre erste App vorgestellt, an der zwei Jahre getüftelt wurde – ein von der EU gefördertes Projekt (Finanzieller Rahmen: insgesamt 715 000 Euro) zur Vermarktung der Museen und anderer Sehenswürdigkeiten der Landeshauptstadt. Die Kieler Universität (CAU), die Stadt und zwei Kieler Agenturen haben bei der Entwicklung zusammengearbeitet.

Künftig können Smartphone-Nutzerinnen und -Nutzer mit der kostenlosen App „Kiel Museumsmeile“ die kulturellen Schätze der Stadt und die Vielfalt der acht Häuser des Kieler Museumsverbundes neu entdecken. Stadtrat Wolfgang Röttgers freute sich: „Das ist für die Kultur in Kiel etwas ganz Neues und auch erweiterbar.“ Dr. Boris Pawlowski, Projektleiter an der CAU, bezeichnet die neue Museums-App als „qualitativen Quantensprung für das Kulturmarketing“.

Auf Themenrouten durch die Innenstadt werden geschichtliche Fakten sowie Extra-Wissen vermittelt. Für Orientierung sorgt die Lokalisierungsfunktion, die den Standort bestimmt und Sehenswürdigkeiten anzeigt. Mithilfe eines QR-Code-Scanners können die Museums-Gäste zudem Hintergrundwissen zu Exponaten erhalten.


Die App „Kiel Museumsmeile“ für Android und iPhone kann kostenlos heruntergeladen werden: www.museen-am-meer.de/app

 

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erstellt am 29.Okt.2013 | 06:55 Uhr

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