Schutzmaßnahme Allgemeinverfügung : Mit Sicherheit ins neue Jahr

Kurz vor Silvester herrscht in Kiel ein Abbrennverbot sowie ein Sicherheitsabstand für bestimmte Feuerwerkskörper nahe Stroh- und Reetdächern.

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29. Dezember 2012, 09:55 Uhr

Kiel | Mit Böllern, Feuerwerkskörpern, Knallern und Raketen begehen viele traditionell den Jahreswechsel. Häufig endet die ausgelassene Stimmung mit Unfällen, Verletzungen und Bränden. Diese sind vermeidbar, wenn einige Vorschriften beachtet werden. Eindringlich warnt die Feuerwehr davor, Knallkörper abzubrennen, die in Deutschland nicht zugelassen sind. Grundsätzlich haben Böller nichts in Mülltonnen zu suchen. Gefährlich sind auch Raketen, die unsachgemäß abgeschossen werden und deshalb auf Balkonen oder in Kellerschächten landen, weil sie dort Brände auslösen können. Außerdem ist es in Schleswig-Holstein verboten, Himmelslaternen steigen zu lassen.

Zum Schutz von stroh- und reetgedeckten Häusern darf in Kiel - laut der am 20. Dezember 2012 neu in Kraft getretenen Allgemeinverfügung Abbrennverbot für Feuerwerkskörper - Pyrotechnik der Kategorie II wie Raketen, Schwärmer, Knallkörper und Batterien nicht im Umkreis von 200 Metern Entfernung gezündet werden.

Nach der Party ist vor der Arbeit: Als Verursacher sind die Bürger verpflichtet, übermäßige Verschmutzungen durch Feuerwerksreste unaufgefordert wieder zu beseitigen.

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