Übergangszeit als Minister : Mehr Gehalt im Ruhestand: Grüne Wohltat für Robert Habeck

Der neue Bundesvorsitzenden Robert Habeck.

Robert Habeck ist neuer Bundesvorsitzender der Grünen.

Robert Habeck ist neuer Bundesvorsitzender der Grünen. Weil er aber auch noch Minister in SH bleibt, erhöhen sich seine Bezüge im Alter.

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02. Februar 2018, 16:33 Uhr

Kiel | Die grüne Parteitagsseele hatte lange mit sich gerungen. Doch dann erfüllten die Delegierten ihrem Robert Habeck seinen Wunsch. Trotz eigentlich strengem Trennungsgebot zwischen Amt und Mandat beschlossen die Grünen auf dem jüngsten Bundesparteitag in Hannover eine Satzungsänderung. So ist es Mitgliedern der Öko-Partei künftig für eine Übergangszeit von acht Monaten erlaubt, ein Amt im Bundesvorstand und in einer Regierung gleichzeitig auszuüben. Damit taten die Grünen sowohl sich selbst als auch ihrem Hoffnungsträger einen Gefallen: Die Partei bekam ihren ersehnten neuen Parteichef und Robert Habeck darf sich über einen kräftigen Zuschlag beim späteren Ruhestandsgehalt freuen.
 

Das steht ihm als bald künftig ehemaligen Landesminister ab dem 62. Lebensjahr zu. Die Höhe ist allerdings gestaffelt: Nach fünf Jahren gibt es 25 Prozent des Ministergehaltes, nach sechs Jahren aber schon 30 Prozent. Bei einem Grundgehalt von 104,8 Prozent der Besoldungsgruppe B 10, nach der Landesminister in Schleswig-Holstein entlohnt werden, macht dies einen monatlichen Unterschied von circa 620 Euro, die zusätzlich in die Taschen des Ruheständlers Habeck fließen werden. Erstmals zum Minister ernannt wurde Robert Habeck am 12. Juni 2012. Vor genau fünf Jahren und 236 Tagen.
 

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