Sozialvertrag SH : Mehr Fördermittel für Hilfsbedürftige

Sozialminister Heiner Garg unterzeichnete am Montag den Vertrag.

Sozialminister Heiner Garg unterzeichnete am Montag den Vertrag.

Der neue Sozialvertrag soll einen wichtigen Beitrag zur schnellen, unbürokratischen Hilfe leisten.

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05. November 2018, 13:51 Uhr

Kiel | Sozialminister Heiner Garg (FDP) und Vertreter von freien Wohlfahrtsverbänden haben am Montag einen neuen, finanziell besser ausgestatteten Sozialvertrag unterzeichnet. Ziel des Vertrags sei unter anderem, effektive Hilfen zur Selbsthilfe anzubieten, teilte das Ministerium in Kiel mit.

Mit einer neu vereinbarten Dynamisierung und Erhöhung seien die Initiativen vor Ort auch bei wachsenden Bedarfen handlungsfähig. Bisher standen AWO, Caritas, der Paritätische, DRK, Diakonie und Jüdischer Gemeinschaft über den Sozialvertrag jährlich zwei Millionen Euro Landesmittel zur Verfügung, die in viele kleine und kleinste Projekte fließen.

Von 2019 bis 2022 wird dieser Betrag jährlich um 125.000 erhöht und ab 2023 mit zwei Prozent dynamisiert. „Mit dem neuen Sozialvertrag leisten wir einen wichtigen Beitrag zu schneller, unbürokratischer und vor allem verlässlicher Hilfe“, sagte Garg. Ob alte Menschen mit Hilfebedarf, Menschen mit Behinderungen, von Armut bedrohte Familien oder chronisch Erkrankte Patientinnen und Patienten – viele seien auf konkrete Hilfen im täglichen Leben angewiesen.

„Mit der Aufstockung der Mittel und der Dynamisierung stellen wir die soziale Arbeit und die Hilfe zur Selbsthilfe in Schleswig-Holstein auf ein tragfähiges neues Fundament“, sagte der Minister.

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