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Prozess in Kiel : Mehr als zwei Millionen Euro veruntreut – Steuerberater gesteht

vom

Um ein luxuriöses Leben zu führen, soll ein 59-Jähriger aus Laboe das Geld seiner Mandanten verprasst haben.

shz.de von
erstellt am 29.Jun.2015 | 06:41 Uhr

Kiel | Gegen die Zusicherung einer Höchststrafe von maximal viereinhalb Jahren Haft hat ein Steuerberater aus Laboe vor Gericht gestanden, Mandanten um ihre Altersvorsorge gebracht zu haben. Die Anklage geht von einem Schaden von 2,2 Millionen Euro aus.

Das Geld habe der 59-Jährige zur Deckung seines hohen Finanzbedarfs und seinen aufwendigen Lebensstil verwendet, sagte der Staatsanwalt am Montag vor dem Kieler Landgericht. Er warf dem 59-Jährigen Betrug, Untreue, Unterschlagung und Urkundenfälschung in zwölf Fällen vor.

Mehrere Fälle sollen allerdings nach einer Verständigung zwischen Gericht, Ankläger und Verteidigung eingestellt werden.

Geschädigt wurden Geschäftsleute und Privatpersonen, die auf eine sichere Geldanlage mit einer Rendite von fünf bis sechs Prozent vertrauten. Auch von einem Kindergarten in Laboe soll der Steuerberater 175.000 Euro für sich abgezweigt haben.

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