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Sanierung des Stützpunktes : Mehr als 100 Millionen Euro für Marinestandort Kiel

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Der Marinestützpunkt in Kiel ist an vielen Stellen marode. Für den Standort sind für die Sanierung im Haushalt der kommenden Jahre 115 Millionen Euro vorgesehen.

Kiel | Der Bund investiert in den kommenden Jahren deutlich mehr als 100 Millionen Euro in die Sanierung des Marinestützpunktes Kiel. „Für den Marinestützpunkt sind 115 Millionen Euro im Haushalt vorgesehen“, sagte der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses des Bundestags, Hans-Peter Bartels (SPD), am Mittwoch. Hinzu kämen 23 Millionen Euro für den Unterwasserbau.

„Die Investitionen sind angesichts des marodes Zustandes auch nötig“, sagte Bartels. 40 Millionen Euro sollen demnach allein in die Sanierung der Unterkünfte investiert werden. Viele Gebäude, Kasernen und auch Kaianlagen seien marode. Am Marinestützpunkt wurde die Nachricht mit Freude aufgenommen. „Für die Marine ist das ein ausgesprochen positives Signal“, sagte Marinesprecher Achim Winkler am Mittwoch. Im Zuge der Sanierungen sollen die Unterkünfte der Soldaten zeitgemäßer gestaltet werden. Auch die Scheermole wird renoviert. „Sie ist in den vergangenen Jahren zwar immer wieder repariert, aber im Gegensatz zur Tirpitzmole nicht umfassend saniert worden“, schilderte Winkler.

Die Gesamtmittel für den Marinestandort Kiel werden mit 155 Millionen Euro beziffert. Zusätzlich sollen Feldjäger aus Eckernförde und Heeressoldaten einer Instandsetzungseinheit aus Boostedt bei Neumünster nach Kiel verlegt werden. Neu aufgebaut werden soll dort die Einsatzausbildung für Bootsbesatzungen.

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erstellt am 15.Okt.2014 | 13:23 Uhr

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