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Drehmanöver : Megajacht „A“ zeigt sich in Kiel

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Als Auftraggeber gilt ein russischer Milliardär. Das 140 Meter lange Schiff ist ein Rekord für die Kieler Nobiskrug Werft.

shz.de von
erstellt am 29.Aug.2015 | 11:14 Uhr

Imposanter Anblick in Kiel: Am frühen Samstagmorgen konnten sich Schifffans ein konkretes Bild der geheimnisvollen Luxusjacht „A“ machen. Dank eines Drehmanövers.

„White Pearl“: Ihren Neubau hatte die Kieler Werft mehrere Jahre lang wie ein Geheimnis gehütet.
„White Pearl“: Ihren Neubau hatte die Kieler Werft mehrere Jahre lang wie ein Geheimnis gehütet. Foto: Rolf Dunkel
 
Die riesige Jacht wird seit drei Jahren gebaut. Auf der Werft German Naval Yards (ehemals ADM Kiel) soll sie fertiggestellt werden. Der Bau des Schiffes wurde mehrere Jahre lang wie ein Geheimnis gehütet. Als Auftraggeber gilt der russische Milliardär Andrej Melnitschenko. Der Kaufpreis für den Neubau Nummer 787 dürfte in dreistelliger Millionenhöhe liegen.

Bereits in der Nacht fuhren die Schlepper „Kitzeberg“, „Falckenstein“ und „Stein“ auf Position vor Dock acht der Kieler Nobiskrug Werft „German Naval Yards“ und zogen die noch nicht fertiggestellte Jacht aus dem Schwimmdock, drehten sie langsam und vorsichtig, so dass der Blick nun endgültig auf den Bug und die Brücke der Luxusyacht frei wurde.

Das Schiff ist über 140 Meter lang, die Masthöhe soll 90 Meter betragen. Wann die Jacht ausgeliefert wird, ist derzeit noch nicht bekannt.

Größenvergleich: Mit 140 Metern misst die „Sailing Yacht A" mehr als das Anderthalbfache der Länge des deutschen Segelschulschiffs „Gorch Fock“, die gut 89 Meter misst. Die Jacht ist damit auch größer als der mit gut 117 Metern Länge größte „Windjammer“ der Welt, die „Sedov“ aus Russland – und auch die bislang längste Luxusjacht, die bei Nobiskrug gebaut wurde.
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