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Geomar : Meeresforschung zum Anfassen und Mitmachen

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Riesige unerforschte Flächen, unentdeckte Arten, nicht verstandene Zusammenhänge – die Meere und Ozeane geben den Menschen immer noch viele Rätsel auf. Dabei sind sie wichtig für die Zukunft der Menschheit. Doch sie sind bedroht: vom Klimawandel, von Verschmutzung, von Überbeanspruchung. Die Kieler Meereswissenschaften bringen die Welt der Ozeane auf die Kieler Woche. Zentraler Anlaufpunkt ist die Kiellinie im Areal rund um das Aquarium. Das Institut Geomar präsentiert aktuelle Themen der Forschung.

Dabei geht es um die Küsten und den Meeresspiegelanstieg, um sehr kleine marine Lebewesen, das Plankton, oder um den nachhaltigen Konsum von Fisch. „Die Meeresforschung bemüht sich zunehmend, Menschen außerhalb der Fachwelt in die Forschung einzubinden“, erklärt Geomar-Sprecher Andreas Villwock. Für Kinder, Jugendliche und Familien bietet das Team des ozean:labors der Kieler Forschungswerkstatt zusätzlich Experimente zum Müll im Meer und zum Meer vor der Haustür. Und wer mag, kann sich in der eigenen Kino-Ecke auf einen 3D-Tauchgang in die Tiefsee begeben. Der Film feiert während der Kieler Woche seine Premiere.

Auch das Forschungsschiff „Alkor“ kann wieder besichtigt werden. Am Freitag, 23. Juni, geben Kieler Forscher an Deck und in den Laboren Einblicke in die Lebenswelten der Ost- und Nordsee. Und bei den traditionellen Kieler-Woche-Vorträgen reicht die Bandbreite der Themen von Seevögeln der Amrumbank über Migrationsbewegungen im Pazifik bis zur Biologie der Tiefsee. „Wir zeigen die gesamte Bandbreite der Forschungsthemen rund um die Meere und Ozeane. Wir laden alle Besucher herzlich ein, sich bei uns zu informieren, mitzumachen und so mehr über das Meer und seine Küsten zu erfahren“, sagt Friederike Balzereit, Leiterin Öffentlichkeitsarbeit beim Exzellenzcluster „Ozean der Zukunft“.

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erstellt am 16.Jun.2017 | 19:25 Uhr

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