zur Navigation springen
Kiel

12. Dezember 2017 | 00:26 Uhr

Lotusblüten auf dem Kleinen Kiel

vom

26. Gedenkveranstaltung erinnerte an die Opfer der Atombombenabwürfe in Japan im August 1945

shz.de von
erstellt am 08.Aug.2013 | 03:59 Uhr

Kiel | Mehr als 200 000 Menschen starben nach den Atombombenabwürfen auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki am 6. und 9. August 1945. Bereits zum 26. Mal gedachten die Stadt Kiel zusammen mit der Hiroshima-Arbeitsgemeinschaft Kiel und dem Arbeitskreis Städtesolidarität jetzt mit selbstgebastelten Lotusblüten im Hiroshimapark am Kleinen Kiel der Opfer.

Knapp 200 Menschen, darunter auch aktuelle und ehemalige Mitglieder der Ratsversammlung, nahmen an der Gedenk- und Mahnveranstaltung teil. Stadtpräsident Hans-Werner Tovar wies in seinem Grußwort darauf hin, dass sich die Opferzahl noch heute Jahr für Jahr durch an Spätfolgen Sterbende erhöht. "Wir dürfen nicht vergessen, was in Hiroshima und Nagasaki passiert ist und wollen ein Zeichen setzen für eine Welt ohne Krieg und Gewalt", so Tovar. Nach einem Vortag des Kieler Arztes Siegfried Lauinger über "Schritte auf dem Weg zu atomarer Abrüstung" sowie Liedern und Texten gegen Krieg und Gewalt, vorgetragen von Marko Gebbert vom Schauspielhaus, setzten die Teilnehmer ihre zuvor selbst gebastelten Lotusblüten aus Papier mit leuchtenden Teelichtern auf den Kleinen Kiel.

Ob das Zünden zweier Silvesterraketen oder -böller durch vier "Scherzkekse" auf der Wiese am Jeppe-Hein-Brunnen während der Veranstaltung nun aus reiner Dummheit oder purer Perfidie geschah, sei dahingestellt - unangemessen war es allemal, auch wenn es der Veranstaltung keinen Abbruch tat.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen