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Verkehrschaos auf B76 in Kiel : Linienbus nimmt falsche Fahrspur - zehn Stunden festgeklemmt

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Die Baustelle an der B76 war zu eng für den großen Linienbus. Ein Kran musste ihn befreien.

Kiel | Auf der B76 in Kiel hat sich ein Linienbus zwischen Betonleitplanken verkeilt. Der Fahrer hatte die viel zu schmale Pkw-Fahrspur genommen und blieb wegen der geringen Breite zwischen den Leitplanken stecken. Der Straßenabschnitt ist wegen einer Baustelle auf eine maximale Breite von zwei Metern zugelassen, sagte eine Polizeisprecherin am Samstagmorgen.

Der Bus konnte keinen Millimeter vor oder zurück bewegt werden. Durch den Druck sind die Scheiben herausgesprungen.

Es kam in Richtung Kiel auf der verengten Spur zu langen Staus und zu stockendem Verkehr auf der Nebenspur - auch weil die Straße als Umleitung wegen der Sperrungen aufgrund von Bombenentschärfungen im Kieler Stadtbereich ausgewiesen war.

Die hohen Baustellen-Leitplanken sind miteinander verbunden und um zurück auf die richtige Fahrspur zu kommen, hätten die Leitplanken auf der Beifahrerseite hunderte Meter weit demontiert werden müssen. Um den Verkehr nicht noch weiter zu beeinträchtigen, entschied die Polizei, den Bus erst nach Feierabendverkehr in der Nacht zu bergen. Dafür wurde die Fahrbahn rund eine Stunde voll gesperrt.

Nach Mitternacht rückte eine Spezialfirma mit einem kleinen Kran an demontierte die Leitplanken auf der Fahrerseite. Anschließend konnte der beschädigte Bus freigefahren werden. Die Schadenshöhe war zunächst unklar.

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erstellt am 22.Aug.2015 | 09:29 Uhr

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