Ausgedient : Letzte Einfahrt ins Parkhaus am ZOB

Gut 40 Jahre hat es gehalten, jetzt steht der Abriss an. Am Sonntag ist die letzte Einfahrt ins Parkhaus am Zob möglich, zu Silvester müssen alle Fahrzeuge verschwunden sein. Lediglich die Busse im Zob haben noch Schon frist bis zum 19. Januar.

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26. Dezember 2014, 18:35 Uhr

Es ist soweit, die Tage des ZOB-Parkhauses sind gezählt. Der Kieler ZOB, erbaut zu den Olympischen Segelwettbewerben in Schilksee 1972 als Zentraler Omnibusbahnhof inklusive Parkhaus, wird im neuen Jahr abgerissen. Die letzte Einfahrt in das Parkhaus ist morgen, am Sonntag, 28. Dezember, möglich. Ab Montag, 29. Dezember, ist auch lediglich nur noch ein Fahrstuhl im Einsatz. Die letzte Ausfahrt aus dem Parkhaus muss am Mittwoch, 31. Dezember, erfolgen. Danach ist das Parkhaus vollständig gesperrt. Weiter benutzt wird lediglich der Omnibusbahnhof – allerdings auch nur begrenzt bis zum 19. Januar. Danach rollen die Abrissbagger an.

Auf der ZOB-Fläche soll unter anderem ein neues Parkhaus mit 520 Stellplätzen in sechs Etagen gebaut werden. Das entspricht in etwa der jetzigen Kapazität (560). Die Stadt verspricht komfortable, 2,50 Meter breite Stellplätze in schräger Aufstellung, die das Ein- und Ausparken erleichtern sollen. Die Gesamtbauzeit auf dem Gelände beträgt nach aktueller Planung 30 Monate. Davon ist jedoch nur die Hälfte für den eigentlichen Neubau verplant. Ebensoviel Zeit ist vorgesehen für den Rückbau des jetzigen Zob und den Teilabriss des Tiefbunkers (soweit er dem Fundament des neues Gebäudes im Wege steht). Während der Abbruch- und Bauarbeiten weichen Busse auf Interim-Haltestellen in der Umgebung aus, etwa vor und neben dem Hauptbahnhof. Dabei ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Die Kosten für den Zob-Neubau als Stahlbetonkonstruktion mit Ziegel-Loch-Fassade liegen bei 7,5 Millionen Euro, die Gesamtkosten bei etwa 12 Millionen Euro.

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