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Luxujacht : Kurs Kieler Förde: „Sailing Yacht A“ auf Probefahrt

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Aus der Onlineredaktion

Es ist eine Jacht der Superlative, die dort in Kieler Gewässern ihre erste Probefahrt absolviert. Frühaufsteher konnten das 140 Meter lange Schiff am Montagmorgen bewundern.

Kiel | Am Montagmorgen um kurz vor acht Uhr fielen endgültig die ersten Festmacherleinen ins Wasser. Die noch in der Bauwerft „German Naval Yards“ befindliche Luxusyacht „Sailing Yacht A“ lief unter Hinzuhilfenahme der Kieler Schlepper „Robbe“, „Kitzeberg“ und „Falckenstein“ in Richtung Kiel-Holtenau aus. Dort soll die Luxusjacht dem ersten Maschinen- und Kompasstest unterzogen werden.

Die riesige Jacht wird seit drei Jahren gebaut. Der offizielle Name der Yacht lautet nach Angaben des Pressesprechers des russischen Auftraggebers Andrej Melnitschenko „Sailing Yacht A“. Auf der Werft German Naval Yards (ehemals ADM Kiel) soll sie fertiggestellt werden. Der Bau des Schiffes wurde mehrere Jahre lang wie ein Geheimnis gehütet. Der Kaufpreis für den Neubau Nummer 787 dürfte in dreistelliger Millionenhöhe liegen.

Auch die Rettungsboote sollen ihre erste Testfahrt absolvieren. Nach erfolgtem Test sollte die „Sailing Yacht A“ bereits Montagnachmittag zur Bauwerft zurückkehren.

Wann das Schiff das erste Mal unter Segeln fahren wird, ist ebenso wie der Auslieferungstermin nicht bekannt. Ein Sprecher der Nobiskrug Werft in Rendsburg, zu der auch German Naval Yards gehört, wollte sich nicht zu dem Thema äußern.

Die „White Pearl“ auf der Kieler Förde.

Die „White Pearl“ auf der Kieler Förde.

Foto: Daniel Friederichs

Die Masten sind bis zu 90 Meter hoch. Insgesamt hat das Segelschiff eine Länge von 140 Metern und ist damit länger als der mit gut 117 Metern Länge größte „Windjammer“ der Welt, die „Sedov“ aus Russland. Das nach einem russischen Polarforscher und Seeoffizier benannte Schiff wurde 1921 ebenfalls in Kiel gebaut und fuhr bis 1945 unter deutscher Flagge.

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erstellt am 21.Sep.2015 | 09:57 Uhr

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