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Nach Sanierung : Kripo: Im Januar Rückkehr ins alte Gebäude

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die Modernisierungsarbeiten des Kripo-Gebäudes in Kiel liegen offenbar im Zeitplan: Anfang 2015 sollen die Mitarbeiter aus den Übergangs-Büros wieder zurückziehen. Eine Besichtigung des alten Hauses ist am Tag des offenen Denkmals möglich.

Im August vergangenen Jahres musste die Kieler Kriminalpolizei samt 150 Mitarbeitern umziehen. Grund: Das alte, unter Denkmalschutz stehende Gebäude in der Blumenstraße muss aufwändig saniert und modernisiert werden. Die Kripo ist bis Abschluss der Arbeiten in den früheren Räumen des Finanzamts Süd in der Hopfenstraße untergebracht. Derzeit gibt es allerdings polizeiintern Überlegungen, dieses Quartier auch danach anderweitig zu nutzen – „der Bedarf ist da“, so ein Polizei-Sprecher.

In der Blumenstraße 2-4 sind die Arbeiten noch im Gange. Doch nach Auskunft des Sprechers ist die Übergangszeit in wenigen Monaten vorbei: „In der zweiten Januarwoche 2015 wollen wir mit der Rückkehr beginnen.“ Die Arbeiten, für die ein Zeitraum von 18 Monaten angesetzt wurde, liegen demnach im Zeitplan. Das Kripo-Gebäude wurde komplett entkernt, von innen neu aufgebaut. Die Elektrik wurde modernisiert sowie ein neues Blitzschutzsystem und Brandschutzvorrichtungen installiert.

Wer dort einmal selbst auf Spurensuche gehen will, der kann dies am 14. September am Tag des offenen Denkmals machen. Das 1908 eingeweihte Polizeipräsidium entstand in der für öffentliche Gebäude um 1900 entwickelten Gruppenbauweise mit typischen Anklängen an die märkische Backsteinarchitektur der Gotik und bot gemeinsame Unterkunft für die Polizeiführung, das polizeiliche Untersuchungsgefängnis, Hauptwache und Kriminalabteilungen.



Öffnungszeiten am 14. September: 10 bis 14 Uhr; Führungen:10.30 und 12 Uhr. Ansprechpartner: Herr Steffens/ Frau Grenz, Bezirkskriminalinspektion Kiel, Tel.: 0431/1600.



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erstellt am 14.Aug.2014 | 06:42 Uhr

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