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TKMS : Kieler Werft erhält Großauftrag für norwegische U-Boote

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Norwegen kauft vier deutsche U-Boote. Für Schleswig-Holstein bedeutet das einen wirtschaftlichen Erfolg.

shz.de von
erstellt am 03.Feb.2017 | 13:37 Uhr

Kiel | Gute Nachricht für den Wirtschaftsstandort Schleswig-Holstein: Die norwegische Marine will ihre neuen U-Boote bei der Kieler TKMS-Werft bauen lassen. Das gab Norwegens Verteidigungsministerin Ine Eriksen Soreide am Freitag bekannt. Damit hat sich die frühere HDW-Werft im Kampf um den norwegischen Großauftrag gegen ihren französischen Rivalen DCNS durchgesetzt. Zudem wird TKMS für die deutsche Marine noch zwei weitere U-Boote anfertigen.

Für Oslo sollen die Kieler vier U-Boote bauen. Die Verträge sollen nach Angaben der Ministerin 2019 unterzeichnet werden, die U-Boote zwischen 2025 und 2030 ausgeliefert werden. „Dieser Zeitplan stellt sicher, dass Norwegens U-Boot-Fähigkeit auch künftig gewährleistet ist“, sagte sie. Einen Auftragswert nannte sie nicht. Zuletzt war aber von einem Betrag von zwischen 280 und 560 Millionen Euro pro U-Boot die Rede.

Reaktionen

Der Kieler CDU-Bundestagsabgeordnete Thomas Stritzl begrüßte die Entscheidung. „Das ist ein toller Erfolg für die hiesige Region“, sagte er. Auch Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Reinhard Meyer zeigte sich hoch erfreut über die Nachricht aus Oslo: „Das ist ein gewaltiger Sprung für den Werften- und Industriestandort Schleswig-Holstein“, sagte der SPD-Politiker. Das  Land werde „erheblich von diesem finanziell wie technologisch großartigem Auftrag profitieren“.

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