Bundesweite Fälle : Kieler Rathaus nach Drohung evakuiert: Bombe sollte um 12 Uhr zünden

Avatar_shz von 17. Oktober 2019, 12:21 Uhr

Die Welle der Bombendrohungen hat nun auch Kiel erreicht. Spürhunde haben das Rathaus durchsucht.

Kiel | Das Kieler Rathaus in der Fleethörn musste am Donnerstagvormittag evakuiert werden. Der Grund ist eine Bombendrohung, die laut Oliver Pohl von der Kieler Polizei eine Explosion für 12 Uhr ankündigte. Es waren Spürhunde im Einsatz, um das Gebäude nach gefährlichen Gegenständen abzusuchen. Sie fanden keine verdächtigen Dinge, so dass es um 12.15 Uhr Entwarnung gab. Die Bediensteten haben das Gebäude gegen 11 Uhr verlassen, Beamte spannten ein rot-weißes Flatterband, um Menschen für die Dauer der Untersuchung vom Bürgerbüro fernzuhalten. Nach der Prüfung und der nicht erfolgten Detonation wurde die Sperrung aufgehoben und die Mitarbeiter dürfen zurück an ihre Arbeitsplätze. Das Bürgerbüro hat seine Arbeit mittlerweile wieder aufgenommen und ist noch bis 18 Uhr geöffent. Das Wahlbüro verzichtet auf die Mittagspause und ist ebenfalls bis 18 Uhr geöffnet. Bundesweit soll es Medienberichten zufolge eine Reihe weiterer Drohungen im Bundesgebiet gegeben haben. Anfang der Woche gab es mehrere Drohungen gegen Rathäuser in Köln, München und Bremen, die offenbar aus dem Neonazi-Millieu stammten. In SH hatte es in diesem Jahr ebenfalls Bombendrohungen gegen Rathäuser gegeben, darunter Rendsburg und mehrfach Flensburg. Ebenso betroffen waren die Bahnhöfe in Pinneberg und Lübeck. Ob es Zusammenhänge mit diesen Fällen oder den anderen gibt, wird derzeit untersucht.   XHTML Block | Blaulichtmonitor für Artikel...

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