Riskante Sprünge am Anleger der Fördedampfer : Kieler Polizei warnt: „Wasserspaß birgt Lebensgefahr“

Schwimmer springen von Brücken und Fähranlegern des Kieler Hafens. Schiffsführer müssen stoppen, um einen Zusammenstoß zu vermeiden.

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03. August 2018, 13:35 Uhr

Kiel | Aus aktuellem Anlass warne die Polizei erneut davor gewarnt, von den Brücken und Fähranlegern des Kieler Hafens ins Wasser zu springen. Dies sei nicht nur verboten, sondern könne auch lebensgefährliche Konsequenzen nach sich ziehen.

In den letzten Tagen ist es laut Aussage der Wasserschutzpolizei Kiel vermehrt zu derartigen Vorfällen im Bereich der Anleger der Fördedampfer gekommen. Dabei springen immer wieder Personen ins Wasser, wenn die Fähren gerade an – oder ablegen.

In einigen Fällen mussten demnach Schiffsführer aufstoppen, um einen Zusammenstoß mit den Schwimmern zu vermeiden. „Solche Situationen sind lebensgefährlich – es kann aber in der weiteren Konsequenz auch zu einer Verhängung eines Bußgeldes im Sinne der Hafenbenutzungsordnung oder sogar zur Einleitung eines Strafverfahrens kommen, wenn dadurch ein sogenannter gefährlicher Eingriff in den Schiffsverkehr verursacht wird“, so die Polzei. 

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