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Kieler Kurden demonstrieren für Kobane

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 09.Okt.2014 | 18:45 Uhr

Rund 300 Kurden haben gestern am Nachmittag eine Spontandemonstration in der Kieler Innenstadt organisiert, um auf die dramatische Situation im syrischen Kobane an der Grenze zur Türkei aufmerksam zu machen. Sie starteten ihre Kundgebung am Hauptbahnhof und zogen dann Richtung Rathaus und Asmus-Bremer-Platz (Foto). Lautstark protestierten sie gegen den islamistischen Isis-Terror. Die Polizei hielt sich bei der nicht angemeldeten Kundgebung im Hintergrund. Einsatzleiter Kay Kramm betonte: „Die Kurden sind kooperationsbereit, wir sprechen sachlich und vernünftig miteinander.“ Die Demonstranten verlangten allerdings ein Gespräch mit dem Oberbürgermeister. Um die Lage zu entspannen, ließ Ulf Kämpfer eine Delegation von zwei Männern und zwei Frauen in sein Amtszimmer. „Der Oberbürgermeister hat den Kurden seine Solidarität zugesichert, wird im Rathaus und im Innenministerium im Rahmen seiner Möglichkeiten Gespräche über eine mögliche humanitäre Unterstützung führen“, erklärte eine Pressesprecherin der Kurden nach dem Gespräch.

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