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Neue Kampagne : Kieler Köpfe fahren auf Olympia ab

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

“Kiel macht O“: Busse, Plakate und Aktionen in den Sozialen Netzwerken sollen ein starkes Signal Richtung Hamburg senden: Die Landeshauptstadt und viele Unternehmen wollen Olympia.

Dominik Klein vom THW ist dabei, Schleswig-Holsteins Wetterfrosch Meeno Schrader. Auch die Comicfigur „Werner“ oder Dr. Caroline Töffel aus dem Vorstand der Kieler Volksbank trommeln kräftig mit: Die breite Unterstützung für Kiel als möglicher Ausrichter der olympischen Segelwettbewerbe nimmt jetzt richtig Fahrt auf. Hintergrund ist eine von der Wirtschaft finanzierte Kampagne, die in die Bevölkerung getragen wird.

Ab heute kurven drei Busse der Kieler Verkehrsgesellschaft (KVG) als rollende Werbeträger durch das Stadtgebiet. Und das ist erst der Anfang. Plakate, Anzeigen und Aktionen in den sozialen Netzwerken im Wert von insgesamt etwa 100  000 Euro werden folgen. „Kiel macht O“ lautet der Slogan der Initiative von Kiel-Marketing und der Kieler Werbeagentur bdrops, an der sich 20 regionale Unternehmen wie die Volksbank, Ströer als Anbieter von Werbeflächen, die Wirtschaftsjunioren und auch die IHK zu Kiel beteiligen. „O“ steht natürlich für Olympia – ein geschützter Begriff, auf den man so anspielen, ihn aber dennoch umgehen kann. Die Ringe in Blau, Gelb, Schwarz, Grün oder Rot sollen nicht nur dieselbe Assoziation wecken, sondern auch Spaß machen und alle Unterstützer dazu anregen, sich an der Bewegung zu beteiligen, in dem man selbst ein „O“ formt. „Die Idee hat ein hohes Potenzial für eine Identifikation der Kieler mit der Kampagne“, glaubt Uwe Wanger von Kiel-Marketing.

Anfangs genannte prominente und weniger bekannte Köpfe aus Sport, Gesellschaft und Unternehmenswelt der Landeshauptstadt jedenfalls sind dabei. Sie zeigen im Internet oder auf den Bussen ihr Gesicht, umrandet von den bunten Ringen, die „Emotionen und Enthusiasmus für die Bewerbung erzeugen sollen“, sagt Sven Statsmann von bdrops. Gerade in der heißen Entscheidungsphase für einen der drei Segel-Standorte – Kiel, Lübeck oder Rostock – soll die Kampagne laut Uwe Wanger den Hamburgern als möglichen Ausrichtern der Spiele im Jahr 2024 klar signalisieren, dass Kiel voll dahinter steht. Ende März oder im April, so hofft die Stadt, fällt die Entscheidung, welche Stadt mit ins Rennen um Olympia gehen darf. „Die Bewerbungsphase ist toll“, sind sich die Initiatoren einig, „Kiel wird überregional wahrgenommen, das kann einen Riesen-Schub für die Stadt bedeuten.“ Dass auch große Teile der Bevölkerung mitziehen, hat gerade erst eine eindrucksvolle Zahl aus einer Online-Umfrage der Stadt Kiel gezeigt: 82 Prozent der Befragten glauben demnach, dass eine Kieler Olympia-Bewerbung einen Mehrwert für Kiel und die Region bringen wird.

www.kiel-macht-o.de

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erstellt am 18.Mär.2015 | 11:16 Uhr

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