zur Navigation springen

Brandserie : Kiel: Wieder Brand in Haus am Ostufer

vom

Die Brandserie hält die Menschen am Ostufer weiter in Atem. Diesmal gab es ein Feuer in Gaarden.

shz.de von
erstellt am 20.Feb.2015 | 07:28 Uhr

Am Kieler Ostufer hat es erneut einen Brand gegeben. Am Donnerstagabend rückte die Feuerwehr gegen 20.30 Uhr in die Jachmannstraße im Stadtteil Gaarden an, um ein Feuer in einem Mehrfamilienhaus zu löschen. Das teilte die Polizei am Freitagvormittag mit. Demnach brannte aus unbekannter Ursache eine Wohneingangstür. Beim Eintreffen der Feuerwehr war der Mieter nicht anwesend.

Die Einsatzkräfte hatten das Feuer schnell unter Kontrolle. Etwa 40 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Verletzt wurde niemand.

Nach ersten Erkenntnissen der Kriminalpolizei dürfte es sich um Brandstiftung handeln, ein Zusammenhang mit bisherigen Bränden auf dem Kieler Ostufer erscheint ihr derzeit aber nicht als wahrscheinlich.

Erst in der Nacht zu Mittwoch hatte es am Ostufer in Neumühlen-Dietrichsdorf gebrannt. Betroffen von den mittlerweile mehr als ein Dutzend Feuern ist neben Dietrichsdorf und Gaarden auch Wellingdorf. Die unheimliche Brandserie hält die Menschen am Ostufer bereits seit Wochen in Atem. Meist werden Gegenstände in Kellern angezündet.

Die Staatsanwaltschaft setzt unterdessen eine Belohnung in Höhe von bis zu 5000 Euro für Hinweise aus, die zur Aufklärung der Brände führen.

Nachdem schon in den letzten zwei Januarwochen mehrere Tausend Flugblätter im Stadtteil Dietrichsdorf verteilt wurden, wird die Polizei an diesem Samstag erneut offensiv auf die Bürger auf dem Kieler Ostufer zugehen und sie um Hilfe bei der Aufklärung der Brände bitten.

shz.de zeigt die Feuer der vergangenen Wochen auf einer Karte:

Die tatsächlichen Tatorte können von den Markierungen abweichen. Die Angaben basieren auf den Straßennamen, die von der Polizei veröffentlicht wurden.

Blaulichtmonitor


zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert