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Nächster Bombenfund : Kiel-Kronshagen: Bombenentschärfung am Nachmittag

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Die Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg soll um 16.30 Uhr entschärft werden. Anwohner müssen ihre Häuser verlassen. Auch auf Helgoland hält eine Bombe den Kampfmittelräumdienst auf Trab.

Kronshagen/Helgoland | Sprengstoffexperten haben in Kronshagen (Kreis Rendsburg-Eckernförde) eine 250 Kilogramm schwere englische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Diese soll am Freitag um 16.30 Uhr geborgen und entschärft werden.

Die Experten des Kampfmittelräumdienstes rechnen mit einer Entschärfungsdauer von etwa 60 Minuten, sollten keine Probleme auftauchen. Aus Sicherheitsgründen müssen alle Personen, die in einem etwa 500 Meter großen Umkreis um den Fundort an der Johann-Fleck-Straße wohnen oder arbeiten, ihre Häuser oder Arbeitsstätten am Freitag bis spätestens 15 Uhr verlassen. Im Evakuierungsbereich sind rund 5.000 Personen gemeldet.

Die Polizei hat hier eine Karte des Evakuierungsgebietes veröffentlicht. Ab 15 Uhr werden folgende Straßen gesperrt:

Kiel: Baumgartenstraße, Bremerskamp (teilweise, siehe Karte), Eckernförder Straße (zwischen Tegelkuhle und Vulkanweg), Jacobystraße, Johann-Fleck-Straße, Mangoldtstraße (ungerade Hausnummern 1-21), Olshausenstraße (zwischen Mangoldtstraße und Leibnizstraße), Radbruchstraße.

Kronshagen: Albert-Schweizer-Straße (Hochhäuser rechte Seite Blickrichtung Norden), Am Knick, Aubrücke (rechte Straßenseite Blickrichtung Möllerstraße), Bertha-von-Suttner-Straße, Grenzweg (teilweise, siehe Karte), Kopperpahler Allee (ab Einmündung Ruhbergstraße in Richtung Eckernförder Straße), Möllerstraße, Ruhbergstraße (rechte Straßenseite Blickrichtung Kopperpahler Allee),Tegelkuhle (linke Straßenseite Blickrichtung Eckernförder Straße, ab Einmündung Aubrücke), Teichhörnstraße, Waidmannsruh, Vulkanweg.

Für die betroffenen Bürger stehen ab 14.30 Uhr die Räume der Sporthallen im Suchsdorfer Weg in 24119 Kronshagen zur Verfügung.

Am Freitag ist ein Bürgertelefon mit der Rufnummer 0431/5905 221 geschaltet. Hier sollten sich Personen melden, die gesundheitlich nicht in der Lage sind, ihre Wohnung ohne Hilfe zu verlassen.

Auch auf der Nordseeinsel Helgoland ist bei Bauarbeiten eine Bombe entdeckt worden. Am Freitag soll ein Trupp mit Experten auf die Insel fahren, um das Kriegsrelikt genauer unter die Lupe zu nehmen. Sie wollen prüfen, wann die Bombe entschärft werden soll. Dies geschehe aber erst, wenn alle Touristen wieder auf dem Weg zum Festland sind, sagte ein Sprecher der Regional-Leitstelle in Elmshorn. Rund 1350 Menschen leben auf der Hochseeinsel.

Bereits am Donnerstag hatten Experten des Kampfmittelräumdienstes in Kiel-Holtenau und in Hamburg-Steinwerder Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft. Während der Arbeiten mussten in Hamburg verschiedene Hafenrouten gesperrt werden.

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erstellt am 10.10.2014 | 10:00 Uhr

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