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Nach Fussballspiel : Kiel gegen Rostock: Verletzte, Festnahmen und Krawalle

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Nach dem Fußballspiel zwischen dem KSV Kiel und Hansa Rostock kam es am Sonnabend zu Schlägereien, Sachbeschädigungen und Krawallen.

Kiel | Nach Polizeiangaben waren am Sonnabend etwa 2200 Rostocker Fans in die Landeshauptstadt gekommen, um ihr Team zu unterstützen. Der größte Teil reiste mit dem Zug an und nutzte den kostenlosen Shuttle-Service, um vom Bahnhof zum Stadion und wieder zurück zu gelangen. Unmittelbar nach Abpfiff verließen die Gästefans das Stadion, um sich auf die Heimreise zu begeben. Leider kam es auch zu 14 vorläufigen Festnahmen.

In zwei Fällen kam es Raubtaten, bei denen versucht wurde, Rostocker Fans ihre Vereinsschals mit Gewalt abzunehmen. Weiterhin kam es zu Körperverletzungen zwischen den verfeindeten Problemfans sowie zu Sachbeschädigungen. So wurde beispielsweise bei einem Shuttlebus der KVG eine Scheibe beschädigt, bei einem anderen wurde eine Bustür schwer beschädigt.

Ein dritter Bus aus Berlin, der mit Rostocker Fans besetzt war, wurde während der Vorbeifahrt an Kieler Problemfans durch die Bergstraße mit Flaschen beworfen und ebenfalls beschädigt. Bei der Verfolgung der genannten Straftaten kam es zu Widerstandsdelikten gegen Polizeibeamte. Zwei Beamte wurden bei körperlichen Auseinandersetzungen leicht verletzt, blieben aber dienstfähig. Die Polizei hat in allen Fällen die Ermittlungen aufgenommen.

Das Einsatzkonzept der Polizei habe sich erneut bewährt, teilte die Polizei mit. Die strikte Trennung der Fangruppen konnte nahezu hundertprozentig durchgesetzt werden. Der Gesamteinsatzleiter, Leitender Kriminaldirektor Thomas Bauchrowitz, zeigte sich mit dem Einsatzverlauf zufrieden und dankte den eingesetzten Beamten aus Schleswig-Holstein, Hamburg und von der Bundespolizei sowie den Fans im Stadion, die zu einem friedlichen Verlauf mit beigetragen haben.

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erstellt am 20.Sep.2015 | 09:33 Uhr

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