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Eigener stempel : Jetzt ist es amtlich: „Thor Heyerdahl“ ist segelnde Poststelle

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Der Kieler Dreimast-Toppsegelschoner „Thor Heyerdahl“ hat eine eigene Poststelle an Bord – und einen eigenen Stempel. Damit können während der Fahrt Briefe der Besatzung entgegen genommen werden.

shz.de von
erstellt am 30.Mai.2014 | 06:52 Uhr

Das Jugendschulschiff „Thor Heyerdahl“ mit Heimathafen Kiel hat jetzt eine amtliche Schiffspoststelle an Bord. Der Vorsitzende des gleichnamigen Fördervereins und neue Schiffspostbeauftragte Michael Saitner wurde von der Deutschen Post feierlich auf das Postgeheimnis vereidigt und erhielt den neuen Schiffspoststempel (Foto) samt Ausrüstung. Der Dreimast-Toppsegelschoner ist damit eines von 33 Schiffen, welche unter der Bundesflagge fahren und an Bord eine kleine Poststelle führen dürfen. Die „Thor Heyerdahl“ nimmt während der Fahrt an Bord gewöhnliche Briefsendungen von Passagieren und Besatzungsmitgliedern an und bearbeitet diese auch. Sobald das Schiff dann wieder im Hafen anlegt, werden diese Sendungen der Deutschen Post AG übergeben.

Das Segelschiff hat eine bewegte Geschichte. Vor mehr als 75 Jahren vom Stapel gelassen, führten Reisen als Frachtmotorsegler bis Südafrika und in die Karibik. Zwischen 1979 und 1983 wurde das Schiff in Kiel zu einem Toppsegelschoner umgebaut, um von Mai 1983 bis Oktober 2007 als Jugendsegler in der Ost- und Nordsee sowie zu den Kanarischen Inseln, in die Karibik und nach Süd-, Mittel- und Nordamerika zu segeln. Nach einer umfassenden Sanierung erhielt die „Thor Heyerdahl“ im Juni 2009 erneut die Erlaubnis für die weltweite Fahrt.

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