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Japanischer Marineverband zu Gast

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Kiel | Seit gestern besucht ein japanischer Marineverband Kiel. Der aus dem Schulschiff "Kashima" (3508) sowie den zwei Zerstörern "Isoyuki" (127) und "Shirayuki" (3517) bestehende Verband bleibt bis einschließlich Mittwoch an der Förde. Rund 750 Mann Besatzung gehören dazu, hierunter etwa 180 Kadetten.

Beim Einlaufen am gestrigen frühen Morgen begrüßte die "Kashima" die Landeshauptstadt mit 21 Salutschüssen. Der Gruß wurde in gleicher Form durch die Fregatte "Karlsruhe" beantwortet. Sie nimmt die Funktion des Gastschiffes wahr. An Bord der "Kashima" wurde der japanische Botschafter aus Berlin, Takeshi Nakane, durch den Verbandsführer Konteradmiral Fumiuky Kitagawa und den Leiter der Ehrenwache des Schulschiffes begrüßt.

Die Japaner befinden sich auf einer Ausbildungsreise rund um die Welt. Am 22. Mai war der Schulschiffsverband im japanischen Harumi aufgebrochen. Die Schiffe hatten zuletzt das polnische Gdynia (Gdingen) besucht, zuvor waren sie in Helsinki und St. Petersburg gewesen. Von Kiel wird es durch den Nord-Ostsee-Kanal weiter nach Brest (Frankreich) gehen.

Der letzte Besuch von japanischen Schiffen in Kiel fand letztmalig vor 22 Jahren, im Jahr 1991, statt. Für die Bevölkerung besteht heute die Möglichkeit, den Zerstörer "Isoyuki" in der Zeit von 13 bis 15 Uhr im Kieler Tirpitzhafen an der Tirpitzmole zu besichtigen.

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erstellt am 14.Aug.2013 | 08:20 Uhr

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